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	<title>Netflix Archive | Penandpaper.blog</title>
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	<description>Analogspieler in der virtuellen Realität</description>
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	<title>Netflix Archive | Penandpaper.blog</title>
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		<title>Frankenstein von Guillermo del Toro (Rezension)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Murphy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2025 18:22:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nerd stuff]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankenstein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frankenstein von Guillermo del Toro ist altvertraut und erfrischend neu. Ein alter Stoff, ein neuer Ansatz und der Verzicht auf Computereffekte machen diesen Film sehenswert. Dieser Film ist wundervoll gemacht. Del Toro ist einzigartig, in dem, was er tut. In einem anderen Stil, aber immer ähnlich wiedererkennbar wie ein Tim Burton oder ein Wes Anderson. [&#8230;]</p>
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<p></p>



<h4 class="wp-block-heading">Frankenstein von Guillermo del Toro ist altvertraut und erfrischend neu. Ein alter Stoff, ein neuer Ansatz und der Verzicht auf Computereffekte machen diesen Film sehenswert.</h4>



<p><a href="https://www.imdb.com/de/title/tt1312221/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dieser Film</a> ist wundervoll gemacht. Del Toro ist einzigartig, in dem, was er tut. In einem anderen Stil, aber immer ähnlich wiedererkennbar wie ein Tim Burton oder ein Wes Anderson.</p>



<p>Achtung, viele Spoilers voraus.</p>



<p>Unbestritten ist, dass del Toro eine andere, neue Interpretation von Mary Shelleys Frankenstein gewagt hat. Im eigenen Stil und zum Glück gar nicht so 2025. Der Film gefällt damit, dass er nicht versucht, alles auf die Spitze zu treiben und nur mit CGI-Effekten zu glänzen. Er respektiert das Ursprungsmaterial, wagt sich, es umzusetzen und gleichzeitig etwas Neues zu wagen.</p>



<p>In meiner Kindheit herrschte immer Konfusion über Franksteins Monster und Dr. Frankenstein selbst. Wir alle meinten, das Monster hiesse Frankenstein. Bei del Toros Version kommt dies nun ganz klar heraus und zum Tragen. Das eigentliche Monster ist der grössenwahnsinnige Schöpfer, der ein Lebewesen ungefragt erweckt. Dieses Lebewesen hat den Namen «Lebe-Wesen» mehr als jeder Mensch verdient, denn es kann nicht mehr sterben. Die Kreatur ist jedoch kein Monster, sondern ein vollkommeneres Wesen als die meisten von uns, es ist im Kern gut, rettet erst Leben, statt sie zu nehmen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Manches ist zu schnell</strong></h4>



<p>Manches in Frankenstein von Guillermo del Toro geht einfach zu schnell und wird dadurch unglaubwürdig. Genau, auch Fantasy-Filme können im Rahmen ihrer Welt unglaubwürdig sein.</p>



<p>Der Moment, in dem der Schiffskapitän des dänischen Schiffs viel zu schnell der Geschichte eines im Eis gefundenen Irren horchen und dem Mann glauben will, dessen Tun sechs seiner Männer getötet hat.</p>



<p>Der Moment, wenn die Braut, die am Tag ihrer Hochzeit eine Kugel in den Bauch kriegt, zur Kreatur sagt: «Nimm mich mit.» Gerade wollte sie noch den Mann ihres Lebens heiraten, den glücklichsten Tag ihres Lebens feiern, wusste nicht einmal, dass die Kreatur noch existierte.</p>



<p>Der Moment, als ein alleingelassener alter Mann, der blind ist und in einer nicht abgeschlossenen Hütte für Monate zurückgelassen wird, sich viel zu schnell mit einem unbekannten Eindringling anfreundet. «Komm herein, ich habe keine Angst. Du bist mein Freund.» So wird man üblicherweise nicht alt, wie kurz darauf bewiesen wird.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Manches ist unglaubwürdig</strong></h4>



<p>Ich habe so viel «Suspension of Disbelief» hingebracht, dass ich hinnahm, dass eine tote Kreatur tausendmal schnellere Heilungskräfte hat, als ein lebendiges Wesen. Schusswunden wachsen einfach wieder zu. Verletzungen an Organen, selbst am Herzen, sind kein Grund für den Organismus, zu versagen. Keine Ahnung, wie die Kreatur funktioniert, aber sie ist ja eigentlich wieder «am Leben». Von daher wäre ein intaktes Herz schon Voraussetzung dafür. Besonders dann, wenn eine Sichel darin steckt oder eine Kugel es durchschlägt. Da drückte ich noch ein Auge zu.</p>



<p>Wenn die Kreatur am Ende aber sein Schicksal mit einer Stange Dynamit herausfordert, hat das zwar grosse symbolische Kraft, gibt einem aber zu denken. Eine Explosion, bei der die Stange Dynamit in der Hand gehalten wird, führt nicht nur zu ein paar versengten Kleidungsstücken und ein paar Fleischwunden. Da fehlt dann eine Hand. Das geschieht schon bei kleineren Böllern. Und wenn dann Teile fehlen, möchte ich erst einmal sehen, wie der sich wieder zusammensetzt. Er ist ja nicht Sauron.</p>



<p>Ebenfalls ist die Kreatur unglaublich stark, und dies, obwohl sie für ihre Grösse relativ dünn wirkt. Sie ist kein Schwarzenegger. Trotzdem schafft sie es, ohne gute Sohlen auf Eis stehend, ohne Mühe ein im Eis festsitzendes Schiff zu befreien. Das würden drei Elefanten nicht hinbekommen, auch kein Bulldozer, wenn er auf Eis steht. In dem Moment wird die Kreatur auf die Stufe von Superman oder dem Hulk gestellt. Totaler Blödsinn.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Manches ist genial</strong></h4>



<p>Die Ausstattung des Turms in Edinburgh ist wundervoll. Die herumliegenden Laubblätter und die Ranken im Innenraum, der Gilb, die Patina. Ein drinnen, das wirkt, als wäre es draussen.</p>



<p>Dann die Szenen mit dem Tod:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie er zu Beginn den Teil eines Körpers zu Vorführungszwecken belebt.</li>



<li>Die im Hintergrund am Strick tanzenden Gehängten, die Frankenstein für seine Versuche braucht.</li>



<li>Das Sammeln von getöteten Soldaten auf dem Schlachtfeld.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Manches ist zu viel des Guten</strong></h4>



<p>Meistens ist es die Gewalt, die zu viel ist. Der Wolf, der ohne Vorwarnung und lebendig halb gehäutet wird. Der Hüttenbewohner, der innerhalb einer Sekunde den Kiefer herausgerissen bekommt. Das bräuchte es aus meiner Sicht nicht.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Ein elektrischer Funken Genialität</strong></h4>



<p>Der oben erwähnte Teilkörper, der zum Leben erweckt wird, ist laut Aussage von Hauptdarsteller Oscar Isaac mit drei Puppenspielern zum Leben erweckt wird, statt CGI zu nutzen. Bis zu elf Stunden verbrachte der andere Hauptdarsteller, Jacob Elordi, in der Maske, bevor der Dreh mit der Kreatur überhaupt beginnen konnte. Unglaublich!</p>



<p>Die Performances aller Schauspieler empfand ich als gut. Diejenige von Elordi als «outstanding» zu bezeichnen, finde ich übertrieben. Er ist zwar wörtlich mit seiner Grösse von 1,97 Meter herausragend, schauspielerisch liefert er jedoch das, was es braucht. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Seine Gesichtszuckungen und Gestiken sind toll, aber auch nicht überwältigend.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h4>



<p>Am Ende ist der Film ein Meisterwerk von der Darstellung her, der Neuinterpretation, der Umsetzung. Er wirkt aber auch zu sehr «gepusht». Er drückt seinen Inhalt durch, um nicht zu lang zu werden, verliert durch einige Szenen an «Realität», wird unglaubwürdig, wenn man das bei einem Fantasy-Film überhaupt noch sagen darf.</p>



<p>Da fällt mir gerade auf, all die Bezeichnungen, die uns über die Jahre prägten, haben keine Berechtigung mehr: Film (es wird kaum mehr auf Film aufgezeichnet), das gleiche gilt für «den Streifen». Leinwand oder Kino (das Kino geht dem Ende zu, der Film erscheint auf <a href="https://penandpaper.blog/one-piece-netflix-serie-lobhudelei/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Netflix</a>).</p>



<p>Einzigartig, gelungen, definitiv eine Empfehlung, trotzdem kein Film für die Ewigkeit.</p>
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		<title>Die besten 3: Animationsserien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Murphy]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jan 2025 09:20:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die besten 3]]></category>
		<category><![CDATA[Nerd stuff]]></category>
		<category><![CDATA[Die besten drei]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon Prince]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Prinz der Drachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich empfehle hier drei Animationsserien, die du auf Netflix findest. Sie alle führen ein Dasein im Schatten von offensichtlichen Lieblingen wie Avatar: The Last Airbender, The Legend of Vox Machina, Arcane und Disenchantment. Alles Serien, die ich auch mehr oder weniger gern gesehen habe. Keine von diesen hat bei mir jedoch einen bleibenden Eindruck hinterlassen, [&#8230;]</p>
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<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Ich empfehle hier drei Animationsserien, die du auf Netflix findest.</h3>



<p>Sie alle führen ein Dasein im Schatten von offensichtlichen Lieblingen wie <a href="Avatar: The Last Airbender">Avatar: The Last Airbender</a>, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=JvwxQSc-3os" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Legend of Vox Machina</a>, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=fXmAurh012s" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Arcane</a> und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jGSWVzc7vTQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Disenchantment</a>. Alles Serien, die ich auch mehr oder weniger gern gesehen habe. Keine von diesen hat bei mir jedoch einen bleibenden Eindruck hinterlassen, ausser natürlich die Machart von Arcane. Wobei mich da der Animationsstil sehr beeindruckt, weniger die Story.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die besten 3</strong></h2>



<p>Das ist der Beginn einer weiteren Reihe, nämlich «Die besten 3». Hier werde ich in der Rubrik «Nerd stuff» Artikel posten zu beste Serien, beste Animationsfilme, beste Fantasy-Filme und mehr. Kleine Einschränkung, es wird hauptsächlich Material sein, das auf Netflix verfügbar ist. Fangen wir an mit «Die besten 3: Animationsserien», die du als Rollenspieler sicher magst. Hier kommt meine Wahl der drei aktuell besten Animationsserien.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dragon Age: Absolution</strong></h2>



<p>Dragon Age war mir unbekannt, war total an mir vorübergegangen. Als PC-Spiel und als IP insgesamt. Die Serie war dann eine umso grössere positive Überraschung für mich. Sie kommt gut und gerne an Vox Machina heran. Sie ist jedoch klassischer und weniger primitiv. Eine typische Adventurer Party mit Kämpfern und Magierinnen geht auf eine Quest. Es erwarten dich Untote, Armeen und Drachen. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=X7MZuR8RM48" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dragon Ag</a><a href="e: Absolution">e: Absolution</a> hat leider seine Längen, ist beim erstmaligen Durchsehen jedoch eine unterhaltsame und tiefgreifende Serie. Sie schürft etwas tiefer, statt nur auf Kampf und flapsige Sprüche zu setzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>The Dragon Prince</strong></h2>



<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Xq-dHgSoBBs" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Der Prinz der Drachen</a> ist eine grossartige Geschichte epischen Ausmasses in einem faszinierenden Setting. Die Geschichte ist nicht gewaltfrei, verzichtet jedoch auf explizite Gewaltdarstellung. Freunde von Elfen, Drachen, Magie und ausgefallenen Fantasy-Ideen kommen hier nicht zu kurz. Nach den ersten paar Staffeln geht die Serie in «The Dragon Prince: The Mystery of Aravos» über, welche dann eine neue Storyline auftut, die sich weit erstreckt und nicht mehr so rund daherkommt, wie der erste Teil. Hierzu hatte ich bereits einen ganzen Artikel verfasst, den du <a href="https://penandpaper.blog/the-dragon-prince/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier nachlesen</a> kannst.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>The Hollow</strong></h2>



<p>Die Serie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=XLA_uqAfbew">The Hollow</a> ist keine klassische Fantasy, aber sehr rollenspielig. Diese Serie ist für Teenies gemacht, hat mir aber genauso viel, wenn nicht mehr Spass gebracht als actionlastige, blutrünstige Animes. Hauptsächlich wegen der Spannung, weil man so lange nicht versteht, was eigentlich Phase ist. Dann der Videospielaspekt und der Witz. Superkräfte sind sowieso toll, solange es nicht avengers-mässig ausartet und der Beginn der Serie ist nach «You meet in a tavern» wohl der stereotypische Rollenspielanfang nummer eins. Mein Sohn war zwar von der Serie nicht gleichermassen angetan, aber ich kann sie Animationsfans nur empfehlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Honorable Mentions</strong></h2>



<p>Für Menschen die ganz Schräges mögen, sind <a href="https://www.youtube.com/watch?v=3-_Ojrj8_yg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Centaurworld</a> und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=n5JEoD7keVo" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Delicious in Dungeon</a>. Die zweitere Serie ist jedoch so gar nicht mein Ding. Ich schaue sie höchstens wegen dem Dungeons-Vibe, hasse aber die beknackte Gourmet-Kocherei von ekelerregenden Kreaturen. Wer kam bloss auf diese bescheuerte Idee? Centaurworld ist erfrischend bescheuert, die epische Reise macht es ein bisschen rollenspielmässig.</p>



<p>Ich hoffe, du hast etwas entdeckt, das du noch nicht kanntest und hast vielleicht sogar die eine oder andere Köstlichkeit deswegen geschaut. Ist das so? Bist du anderer oder ganz gleicher Meinung? Dann hinterlasse doch gleich hier einen Kommentar unter «Die besten 3: Animationsserien».</p>
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		<title>One Piece Netflix-Serie (Lobhudelei)</title>
		<link>https://penandpaper.blog/one-piece-netflix-serie-lobhudelei/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Murphy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Sep 2023 17:05:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nerd stuff]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Rezension ist das nicht; es ist eine Lobhudelei. Ich finde die Serie dufte, weil ich One Piece bisher kaum kannte. Zum Glück! In Foren habe ich viel Hass gegenüber der Live-Action-Serie von One Piece gefunden. Dies, weil ich wissen wollte, wie andere die Serie so finden. Eine Stimme meinte auch, dass wirklich nur hartgesottene [&#8230;]</p>
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<h3 class="wp-block-heading">Eine Rezension ist das nicht; es ist eine Lobhudelei. Ich finde die Serie dufte, weil ich One Piece bisher kaum kannte. Zum Glück!</h3>



<p>In Foren habe ich viel Hass gegenüber der Live-Action-Serie von One Piece gefunden. Dies, weil ich wissen wollte, wie andere die Serie so finden. Eine Stimme meinte auch, dass wirklich nur hartgesottene One-Piece-Fans, welche wirklich alles konsumierten, was damit zu tun habe, fähig wären, diese hässliche Ausgeburt zu mögen. Au contraire!</p>



<p>Mein Glück ist es, dass ich One Piece bislang kaum kannte und mich die Anime-Serie zuvor gar nicht ansprach oder gar abstiess. Die Bücher habe ich mir deswegen gar nicht erst angesehen und so ging ich jetzt ohne Erwartungen, ohne Vorbehalte und total unbelastet an die Netflix-Serie heran und… bin begeistert!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Kulissen</strong></h2>



<p>Das Set von One Piece ist einfach nur «wow»! Es ist gar nicht einfach, Zeichentrick in Live-Action-Verfilmungen gut rüberzubringen. Es braucht immer eine Art Übersetzungsleistung und die ist mal besser, mal schlechter. Schnell kann es zu echt wirken oder dann zu lächerlich. Einer der das in Person ungeschlagen gut konnte ist <a href="https://www.youtube.com/watch?v=80lxOprFE6k" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jim Carrey. Remember?</a> One Piece schafft für mich ziemlich ideal diesen Balance-Akt. Natürlich muss man wissen, woher die Serie kommt, vielleicht schon Animes gesehen und ein gewisses Verständnis für und von Nerd-Kultur haben, aber diese surreale Umgebung, die nur selten kitschig wirkt, funktioniert bei mir.</p>



<p>Wie viel davon computergeneriert ist, kann ich nicht einmal sagen. Vieles sieht mir nach analogen Kulissen und nicht Greenscreen aus. Und das macht mich glücklich. Es gibt wenig, dass mir eine Serie mehr verdirbt, als schlechte Computereffekte. Die Schiffe, die Häuser, die Ausstattung, die Klamotten, die Frisuren. Very nicely done. Serien mit dieser Qualität und Intensität von Comic-Gefühl hätte ich gerne noch viele mehr. Ich wiederhole, es kann daran liegen, dass ich von der Anime-Version nichts weiss, aber üblicherweise hasse ich Realverfilmungen von Zeichentrick. Allem voran <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Z7boywIlpHY" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Asterix-Filme</a>. Pfui Spinne!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Schrägheit</strong></h2>



<p>One Piece ist ein bisschen bescheuert. Etwas kindisch, ulkig, blöd. Es ist aber auch schräg, unerwartet und interessant. Es bietet so viele verschiedene Orte und Hintergründe, die alle fantastisch aussehen, das hatten wir schon und sich auch immer wieder anders anfühlen.</p>



<p>Die vielen farbigen Frisuren, die unpassenden Charaktermischungen, es ist ein Fest der Skurrilität. Ein Marine-Offizier mit Mafia-Anzug unter seinem Umhang, ein Pirat mit Strohhut, ein Samurai mit moosgrünem Haar und nicht einem, nicht zwei, sondern gleich drei Schwertern und ein Renaissance-Schwertmeister mit dem grössten und dem kleinsten Schwert der Welt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>D. Ruffy</strong></h2>



<p>Warum Monkey D. Ruffy im Englischen Luffy heisst (Laffi ausgesprochen), beziehungsweise umgekehrt, ist mir ein Rätsel. Ruffy ist so viel besser als Luffy, aber lassen wir das. Die Figur, wie sie im Trickfilm daherkommt, gefällt mir nicht besonders. Ich mag die Idee des Piratentums, der Gummiarme und des Strohhuts, aber dieses ständige Geglotze und Gegrinse… In der Live-Action-Serie hingegen ist die Leistung von Hauptdarsteller Iñaki Godoy grandios. Die Einzige, die mir gar nicht gefällt ist Emily Rudd. Weder als Schauspielerin, noch als Übersetzung von Nami. Aber auch das ist (wie alles andere) Geschmacksache und nur basierend auf ihrer Performance in One Piece.</p>



<p>Ruffy’s ständige, stupide Begeisterung, das grenzdebile Gegrinse, diese Stehaufmännchen-Einstellung, diese Lebensfreude ist so ansteckend. Man möchte sich sogleich aufmachen zur Grand Line.</p>



<p>Ruffy ist so zielstrebig, so widerstandsfähig, so naiv und herzlich, so freigiebig und starrköpfig, so sympathisch und unermüdlich, so superheldig und furchtlos, so verfressen und loyal, so verbissen und ausdauernd… ich könnte ewig weiter aufzählen. Auf jeden Fall verbindet und vereint er so viele (fast alles gute) Eigenschaften, dass er bei allem, was er tut, sympathisch, freundlich und motiviert rüberkommt. Natürlich ist das im echten Leben kaum möglich, aber ein bisschen Dalai Lama steckt da halt schon mit drin. Und davon möchten wir uns glatt eine dicke Scheibe abschneiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Message</strong></h2>



<p>Hier punktet die Serie (und wahrscheinlich schon das Original) gewaltig. Für gewöhnlich sind Manga und Anime so: «Ich will der Stärkste, Krasseste, Grösste sein. Lasst uns alle darum kämpfen!» Und im Ansatz kommt dieses «Trope» auch hier wieder vor. Diese flache Motivation gilt vor allem für Zorro und ja, auch Ruffy will der König aller Piraten sein. Aber das ist nicht alles. Woher diese «Wer ist der krasseste Kämpfer»-Attitüde bei all den Mangas kommt, kann ich nur mutmassen. Aber vielleicht läuft das in einem Ursprungsland der Kampfkunst halt einfach so. Doch zurück zur Message der Serie.</p>



<ol class="wp-block-list" type="1">
<li>Finde das Ding, dass dich ausmacht. Wer bist du im Kern? Wer willst du sein?</li>



<li>Verfolge das Ziel wie ein Irrer/eine Irre, entgegen aller Kritik, aller Bedenken und Widrigkeiten</li>



<li>Sei dabei paradoxerweise demütig, bescheiden und gönne anderen das Rampenlicht</li>



<li>Pflege enge Freundschaften und halte zu ihnen, egal was kommen mag</li>



<li>Stehe ein für deine Idee und rede bei jeder Gelegenheit darüber</li>



<li>Naivität und Intelligenz gehen manchmal Hand in Hand</li>



<li>Sei ansteckend positiv bei allem, was du tust</li>
</ol>



<p>Du bist ein One-Piece-Fan der ersten Stunde? Dann merkst du, ich habe wirklich gar keinen Plan davon. Aber ich bin ein begeisterter Konsument und Bewunderer der Live-Action-Serie. Und wenn sie für dich noch so wenig vom Original enthält oder vieles nicht gut übersetzt wurde, so ist sie für sich allein gesehen doch eine aufwendige, gut gelungene Produktion, die mir das nähergebracht hat, was das Original nicht schaffte.</p>



<p>Und um die Positivität von One Piece zu beweisen und noch einmal zu unterstreichen, hier ein paar Zitate zum Schluss:</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>&#8222;Du kannst nicht zurückholen, was du verloren hast, wichtig ist jetzt, was du noch hast.&#8220;</p><cite>Ramenswag</cite></blockquote></figure>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>&#8222;Wir müssen ein Leben führen, das wir nicht bereuen.&#8220;</p><cite>Portgas D. Ace</cite></blockquote></figure>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>&#8222;Egal wie schwer oder unmöglich es ist, verliere niemals dein Ziel aus den Augen.</p><cite>Monkey D. Ruffy</cite></blockquote></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://penandpaper.blog/wp-content/uploads/2023/09/one-piece-live-action-1024x571.jpg" alt="" class="wp-image-935" style="width:610px;height:340px" width="610" height="340" srcset="https://penandpaper.blog/wp-content/uploads/2023/09/one-piece-live-action-1024x571.jpg 1024w, https://penandpaper.blog/wp-content/uploads/2023/09/one-piece-live-action-300x167.jpg 300w, https://penandpaper.blog/wp-content/uploads/2023/09/one-piece-live-action-768x428.jpg 768w, https://penandpaper.blog/wp-content/uploads/2023/09/one-piece-live-action.jpg 1195w" sizes="(max-width: 610px) 100vw, 610px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bild: Netflix</figcaption></figure>
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		<title>Rezension: Vikings Valhalla</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Murphy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Mar 2022 17:43:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wikinger faszinieren die meisten Rollenspieler. Diese Serie, die halbwegs auf historischen Fakten basiert und viel Hollywood mit reinnimmt, geht in die zweite Runde. Nach Vikings folgt nun Vikings Valhalla. Zeitweise eine wahre Freude. Die Auswahl der Schauspielerinnen und Schauspieler ist erneut genial. Die nordischen, stupsnäsigen Model-Gesichter der Protagonisten, das typische Joffrey- oder auch Ciri-Gesicht von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://penandpaper.blog/rezension-vikings-valhalla/">Rezension: Vikings Valhalla</a> erschien zuerst auf <a href="https://penandpaper.blog">Penandpaper.blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Wikinger faszinieren die meisten Rollenspieler. Diese Serie, die halbwegs auf historischen Fakten basiert und viel Hollywood mit reinnimmt, geht in die zweite Runde. Nach Vikings folgt nun Vikings Valhalla. Zeitweise eine wahre Freude.</h3>



<p>Die Auswahl der Schauspielerinnen und Schauspieler ist erneut genial. Die nordischen, stupsnäsigen Model-Gesichter der Protagonisten, das typische Joffrey- oder auch Ciri-Gesicht von King Edmund (sorry für den Spoiler&#8230;), die schönen und eigenwilligen Gesichter der Wikingerinnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So ist es</h2>



<p>Die jungen, ungestümen Vikings sind Superhelden und rocken die Welt der Nordländer, die älteren Vikinger sind meist die mit den fieseren Visagen und Gemütern. Die Frauen sind stark und mächtig, stehen ihren männlichen Gegenübern in nichts nach. Im Gegenteil, meist haben sie ihnen etwas voraus. So wie diese Frauen und Männer würden wir gern sein. Auch darum funktioniert Vikings und Vikings Valhalla so gut. Diese altertümlichen Menschen haben vieles, dass zwar überzeichnet dargestellt wird und so nie gewesen sein wird. Doch es sind alles Dinge, die uns heutzutage abgehen: allem voran Zähigkeit, Mut, Beständigkeit, Stolz, Ehre, Stärke und Ideale. Niemand kann so stark, ausdauernd, intelligent, wortgewandt und gutaussehend in einem sein, wie diese Wikinger und Nordmänner es sind. Aber alle wären wir gerne ein klein wenig so. Darum rockt Vikings Valhalla so. Superhelden treffen Fantasy, treffen Spezialagenten, treffen Sherlock Holmes, treffen Cäsar oder so. Phänomenal.</p>



<p>Der «Bösewicht» Jarl Olaf erinnert mich ständig an Arvid aus der Blödelserie <a rel="noreferrer noopener" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Norsemen_(TV_series)" target="_blank">Norsemen</a>. Übrigens auch eine Empfehlung wert! Die Blödelei erschöpft sich zwar mit der Zeit, hält aber ziemliche lange Stand.</p>



<p>Die Dichte an Hindernissen im dramaturgischen Sinne ist enorm. Es wird einem keine Atempause gegönnt. Probleme tauchen im Folgentakt auf und lösen sich selten schnell auf. Die Serie wird definiert durch psychische und physische Grausamkeit. Gewalt ist ein ständiger Begleiter und lässt das Adrenalin in den Adern der Zuschauern kursieren.</p>



<p>Die Dialoge sind fantastisch, wenn auch nicht ganz so ausgeklügelt wie bei Game of Thrones, so machen sie einen doch auch hier neidisch auf die Sprachgewandheit und Schlagfertigkeit der Charaktere. Sie treffen die Dinge innert Sekundenschnelle auf den Punkt.</p>



<p>Wo Vikings gefühlt noch Längen hatte, ist Vikings Valhalla eine gut geölte Maschine, die ohne zu stottern vor sich hin tuckert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Minusse</h2>



<p>Minuspunkte erhält Vikings Valhalla für die ständige Plot-Armor, die die Hauptfiguren haben. Einmal mit dem Messer quer durch den Bauch und überlebt, während andere an kleinen Wunden sterben. Und dass die Wikinger mal schnell das Surfbrett erfinden&#8230; Ich gehe davon aus, dass das kein historischer Fakt, sondern Hollywood-Fiktion ist.</p>



<p>Und genau da geht Vikings manchmal etwas zu weit. Trotz Pfeil in der Schulter, reicht es nach der wundersamen Heilung glatt zur olympischen Speerwerferin. Trotz Hirnerschütterung und Benommenheit sind nachher flotte Sprüche, Party und Sex angesagt. Und die Aufnahmeprüfung einer Schildmaid ist ernsthaft besser zu sein, als alle bisherigen Schildmaiden zusammen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Löchriges Ende</h2>



<p>Und schliesslich ist die grosse dramaturgische Herausforderung der Staffel überwunden. Was folgt, sind sich überschlagende Ereignisse ohne wirklichen Anstoss und ohne langangelegte Motivation. Ein sich selbst überholendes Intrigenspiel. Falls einem damit das Gefühl gegeben werden soll, dass hier jederzeit alles passieren kann, dann wurde ganze Arbeit geleistet. Ansonsten ist es gegen Ende ein bisschen zufällig und weniger clever aufgegleist, als zu Beginn. Und dann natürlich diese Kämpfe, in welchen jeder, der keinen Schild trägt, gar nicht mehr als Feind (oder Freund) identifizierbar wäre. Die letzte Folge ist nicht besonders gut choreografiert und geschnitten.</p>



<p>Trotzdem würde ich die Serie jederzeit wieder schauen, genau wie zuvor Vikings oder The Last Kingdom. Wer Wikinger, Intrigen, Helden und ständiges Drama mag, ist mit «Vikings Valhalla» allerbestens unterhalten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://penandpaper.blog/rezension-vikings-valhalla/">Rezension: Vikings Valhalla</a> erschien zuerst auf <a href="https://penandpaper.blog">Penandpaper.blog</a>.</p>
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		<title>Tales from the Loop</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Murphy]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jan 2022 18:57:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Schöne an Tales from the Loop ist die Unschuld. Grosse Kinder in den 80ern, die kein Erwachsener versteht, die sich langweilen und mit ihrer Bande, von ihrem Geheimversteck aus, seltsamen Begebenheiten auf die Spur kommen. Das hat einen Hauch von Die drei Fragezeichen ??? oder TKKG – und darum rockt es so. Wer erinnert [&#8230;]</p>
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<h3 class="wp-block-heading" id="das-schone-an-tales-from-the-loop-ist-die-unschuld-grosse-kinder-in-den-80ern-die-kein-erwachsener-versteht-die-sich-langweilen-und-mit-ihrer-bande-von-ihrem-geheimversteck-aus-seltsamen-begebenheiten-auf-die-spur-kommen">Das Schöne an <a rel="noreferrer noopener" href="https://ulisses-spiele.de/spielsysteme/tales-from-the-loop/" target="_blank">Tales from the Loop</a> ist die Unschuld. Grosse Kinder in den 80ern, die kein Erwachsener versteht, die sich langweilen und mit ihrer Bande, von ihrem Geheimversteck aus, seltsamen Begebenheiten auf die Spur kommen.</h3>



<p>Das hat einen Hauch von <a rel="noreferrer noopener" href="https://dreifragezeichen.de/" target="_blank">Die drei Fragezeichen ???</a> oder <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.tkkg.de/" target="_blank">TKKG</a> – und darum rockt es so. Wer erinnert sich nicht an endlose Nachmittage als Kind. Die ewigen Sommerferien, die wir auf der Wiese, der Baustelle, im Wald und im Freibad verbrachten, wo Pommes mit Ketchup, Lollipops und <a rel="noreferrer noopener" href="https://mickey.disney.com/" target="_blank">Mickey-Mouse</a>-Comics auf uns warteten. <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.imdb.com/title/tt0083437/" target="_blank">Knight Rider</a> und das <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.imdb.com/title/tt0084967/?ref_=fn_al_tt_2" target="_blank">A-Team</a> unterhielten uns damals und Kassettendecks gaben uns die Gelegenheit unseren Freunden ein persönliches Mixtape zu erstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="heilige-80er-jahre"><strong>Heilige 80er-Jahre</strong></h2>



<p>Die Zeit in der man aufgewachsen ist, birgt liebe Erinnerungen. So sind bei mir die späten 80er ein Teil davon. Schulterpolster, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=prYod6Z97QU" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hall schwangere Phil-Collins-Drums</a>, schreckliche <a href="https://www.allure.com/gallery/80s-hairstyles-trends" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haarspray-Frisuren</a>, aber auch Ikonen wie <a href="https://www.madonna.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Madonna</a> und <a href="https://www.michaeljackson.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Michael Jackson</a>.</p>



<p>Filme wie <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.imdb.com/title/tt0089218/" target="_blank">The Goonies</a>, <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.imdb.com/title/tt0092005/?ref_=fn_al_tt_1" target="_blank">Stand by me</a>, <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.imdb.com/title/tt0083866/?ref_=fn_al_tt_1" target="_blank">E.T.</a> oder <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.imdb.com/title/tt0088847/?ref_=fn_al_tt_1" target="_blank">Breakfast Club</a> sind noch heute Klassiker und auch wenn diese Filme heutzutage etwas schrullig wirken mögen, tragen sie ein einzigartiges Gefühl mit sich. <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.imdb.com/title/tt0088323/?ref_=fn_al_tt_1" target="_blank">Die unendliche Geschichte</a>, <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.imdb.com/title/tt0087363/?ref_=fn_al_tt_1" target="_blank">Gremlins</a> oder <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.imdb.com/title/tt0087332/?ref_=fn_al_tt_3" target="_blank">Ghostbusters</a> ziehen mich nach wie vor in ihren Bann. Sie sind das Gefühl, welches Tales from the Loop zu Grunde liegt. Zumindest die Zeit, wenn auch nicht der Ort. Denn Tales from the Loop spielt original in Schweden. Wohl auch, weil es von einem schwedischen Verlag namens <a rel="noreferrer noopener" href="https://freeleaguepublishing.com/en/" target="_blank">Fria Ligan</a>, in Englisch Free League, erfunden und herausgegeben wird. Aber vor allem, weil die wunderbaren Bilder, mit einer Mischung aus Familienfotos von Schweden in den 80ern und einem gewissen Star-Wars-Science-Fiction-Charme, von einem schwedischen Künstler namens <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.simonstalenhag.se/" target="_blank">Simon Stalenhag</a> sind.</p>



<p>Am Anfang gab es Bilder, dann Bücher, dann das Rollenspiel und nun sogar eine <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/watch?v=1htuNZp82Ck" target="_blank">Streaming-Serie zu Tales from the Loop</a>. Die Serie ist wunderbar unaufgeregt, hat aber weder die Buntheit der 80er, noch exakt das gleiche Gefühl wie das Rollenspiel oder Stalenhags Bilder.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="zwei-nein-drei-settings"><strong>Zwei, nein drei Settings</strong></h2>



<p>Alternativ kann Tales from the Loop auch in den USA gespielt werden, wo der Loop dann einfach irgendwo in der Wüste von Nevada liegt, anstatt auf schwedischen Vorstadtinseln. Und ganz neu gibt es von <a href="https://ulisses-spiele.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ulisses</a>, die Tales from the Loop auf Deutsch herausbrachten, auch einen <a href="https://ulisses-spiele.de/tales-from-the-loop-deutschlandband/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutschlandband,</a> der den Loop in Deutschland spielen lässt.</p>



<p>Die USA wurden wohl dazu erfunden, damit das Spiel auf Englisch auch international besser verkauft. Mich persönlich interessiert das Setting etwas weniger, auch wenn ich amerikanische Vorstadtromantik sehr mag. Schweden ist genau mein Ding. Gelöst wurde das so, dass alle Orte, Karten und Namen der NSCs immer doppelt, einmal in Schwedisch und einmal in Englisch im Regelwerk, beziehungsweise Abenteuerbuch drinstehen. Eigentlich ganz clever, manchmal mühsam beim Lesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="einfache-regeln"><strong>Einfache Regeln?</strong></h2>



<p>Das Regelwerk und Würfelsystem scheint ganz einfach zu sein, ist es aber nur bedingt. Weil es so viele unterstützende Moves gibt wie den Anker, Glückswürfe, einen Wurf strapazieren, einen ikonischen Gegenstand, Motivation, ein Problem, Kontakte und so weiter.</p>



<p>Ja, verglichen mit <a href="https://www.cubicle7games.com/our-games/warhammer-fantasy-roleplay-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Warhammer Fantasy Role-play</a> oder <a href="https://ulisses-spiele.de/spielsysteme/dsa5/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das Schwarze Auge</a> ist es regelleicht, aber nicht so ein Fliegengewicht, wie es zu Beginn scheint. Das leichte daran ist aber, dass es auf die Regeln bei TftL gar nicht so sehr ankommt. Es wird nur mit W6 gewürfelt, zeigt ein Würfel eine sechs, ist das ein Erfolg, zeigen alle gewürfelten Würfel keine sechs, ist dies ein Fehlschlag. Fehlschläge führen zu Zuständen wie verängstigt oder verletzt, erfährt man seinen fünften Zustand, ist der Charakter gebrochen. Sterben können die Kinder in Tales from the Loop nicht, was das Setting nicht minder spannend, aber die Abenteuer mehr zu <a href="https://www.kika.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">KiKa</a>, als zu Netflix macht – wenn ihr versteht, was ich meine.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="mehr-stoff"><strong>Mehr Stoff</strong></h2>



<p>Das Regelbuch enthält schon eine kleine Kampagne (Die vier Jahreszeiten der verrückten Wissenschaft), bestehend aus vier Abenteuern, die gut länger als vier Abende dauern können. Für deutschsprachige Rollenspielende gibt es zwei weitere dicke Wälzer namens «<a href="https://www.ulisses-ebooks.de/product/323158/Tales-from-the-Loop--Unsere-Freunde-die-Maschinen-PDF-als-Download-kaufen?filters=100012_0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsere Freunde, die Maschinen</a>» und «<a href="https://www.ulisses-ebooks.de/product/323159/Tales-from-the-Loop--Jenseits-der-Zeit-PDF-als-Download-kaufen?filters=100012_0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jenseits der Zeit</a>» sowie den erwähnten Deutschlandband von Ulisses. Also genug Material, sich eine Weile im Universum der 80er, die es nie gab, herumzutreiben.</p>



<p>Im Internet findet man nur wenig fan-made content, trotzdem habe ich ca. drei brauchbare Ideen und Szenarien für weitere Abenteuer gefunden. Wenn man selbst auch noch ein bisschen erfinderisch ist, schafft man es mit dem vorhandenen Material eine regelmässige Tales-from-the-Loop-Rollenspielrunde ein gutes Jahr lang zu beschäftigen.</p>



<p>Und wer dann immer noch nicht genug hat, kann sich die 90er-Jahre Fortsetzung <a href="https://ulisses-spiele.de/things-from-the-flood-regelwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Things from the Flood</a> besorgen, die um einiges düsterer ist und wo neu (die Protagonisten sind jetzt nicht mehr Kinder, sondern Teenager) auch gestorben wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="erfahrungsbericht"><strong>Erfahrungsbericht</strong></h2>



<p>Ich kann nur über das <a href="https://www.f-shop.de/checkout/cart" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Regelbuch</a> reden, weil ich bisher keine weiteren Abenteuerbände gekauft habe. Die vier Abenteuer darin sind gut und geben einem ein gutes Gefühl, was TftL sein soll. Sie hängen relativ lose zusammen, können aber auch als separate One-shots gespielt werden.</p>



<p>Die Abenteuer sind kleine Sandboxen, die sich trotzdem manchmal etwas railroady anfühlen, was ich eine gelungene Mischung finde. Die Texte sind wunderbar zum Lesen, manchmal etwas schwierig zum Leiten, weil Dinge, die beschrieben werden sollen, nicht chronologisch im Buch drinstehen.</p>



<p>Charaktere sind in TftL schnell gebaut und mit den Fragen an die Spielenden, die im Regelwerk stehen und manchen Beispielszenen haben die Spielenden wie auch die Spielleitung schnell ein Gespürt für den Groove dieses Spiels.</p>



<p>Was bei Tales from the Loop nicht so ins Gewicht fällt, ist die Zusammenstellung des Teams oder auch die Anzahl der Charaktere. Wir haben es mit einer Spielleitung und zwei Spielenden gespielt und es hat prima funktioniert. Werte und Schwierigkeit sind während des Spiels schnell angepasst.</p>



<p>Mit seinem szenischen Ansatz und der bekannten Welt, in der es spielt, bietet TftL wunderbare Möglichkeiten für Rollenspiel. Hier können die Charaktere nach Lust und Laune ausgespielt werden, oder auch nicht, ganz nach Belieben. Szenen dürfen mit harten Schnitten aneinandergereiht werden, gerade so, dass es die Handlung vorwärts bringt. Und beschrieben wird, da wo es passt, von allen am Tisch, nicht nur von der Spielleitung.</p>



<p>Gespielt haben wir über <a href="https://foundryvtt.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Foundry VTT</a> online. <a href="https://foundryvtt.com/packages/tftloop" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Foundry hat dabei das vorgefertigte System dafür</a>, dass dem ganzen schon ein wenig den richtigen Look gibt, weil Schriftarten und Charakterbogen schon dem Layout entsprechen. Bilder findet man im Netz genug, 80er-Jahre-Musik ebenfalls. Mit dem Charakterbogen wird auch die Würflerei sehr einfach, da einem alle Bonus-Malus-Rechnereien vom System abgenommen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="fazit"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Tales from the Loop ist ein schönes, unschuldiges Spiel, das mich in eine grossartige Stimmung versetzt. Ein Rollenspiel, das mir Erinnerungen wiederbringt, die ich sehr schätze. Fernab von Schwertern, Monstern und Gemetzel. Keine düsteren Gefahren, Kulte und schwarzer Zauber. Hier fährt man unbeschwert mit seinem BMX durch die Landschaft und schleicht sich mit Freunden heimlich in fremde Gärten, um unerklärlichen Mysterien auf den Grund zu gehen. Zurück im Baumhaus legt man die neugefundenen Schätze in die alte Zigarrenkiste, die man von zu Hause mitgebracht hat und hängt ein weiteres Poster aus der Bravo mit einer Reiszwecke an die selbstgezimmerte Holzwand. Ist es nicht wunderbar?</p>
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		<title>The Legend of Vox Machina</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Murphy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Dec 2021 21:31:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vox Machina war eine zu Beginn eher mittelmässige Live-Übertragung einer langen Dungeons-and-Dragons-Kampagne. Unterdessen ist es ein Medienunternehmen, das Seinesgleichen sucht. Im Januar 2022 wird eine Anime-Serie mit dem Namen The Legend of Vox Machina veröffentlicht. Ab dem 28. Januar soll «The Legend of Vox Machina» auf Amazon Prime ausgestrahlt werden. Ich freue mich auf die [&#8230;]</p>
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<h3 class="wp-block-heading"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=i-p9lWIhcLQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vox Machina</a> war eine zu Beginn eher mittelmässige Live-Übertragung einer langen <a rel="noreferrer noopener" href="https://dnd.wizards.com/" target="_blank">Dungeons-and-Dragons</a>-Kampagne. Unterdessen ist es ein Medienunternehmen, das Seinesgleichen sucht. Im Januar 2022 wird eine Anime-Serie mit dem Namen <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/playlist?list=PL1tiwbzkOjQwJdoNetaNJE1zZVOE7xi8u" target="_blank">The Legend of Vox Machina</a> veröffentlicht.</h3>



<p>Ab dem 28. Januar soll «The Legend of Vox Machina» auf <a href="https://www.amazon.de/Amazon-Video/b?ie=UTF8&amp;node=3010075031" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Amazon Prime</a> ausgestrahlt werden. Ich freue mich auf die Serie, seit sie angekündigt wurde.</p>



<p>Ich würde mich keineswegs als Critter bezeichnen. So nennen die Macher von <a href="https://critrole.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Critical Role</a> ihre Fangemeinde. Trotzdem habe ich mir viele, viele Stunden Critical Role einverleibt, schon alleine deswegen, weil es das Flaggschiff des Pen &amp; Paper ist. Diese Menschen leben den Traum. Den Traum des spontanen Erschaffens im Kreise ihrer ebenfalls talentierten Freunde, der schliesslich zur Geschichte, zum Mythos, zum Vorbild und zum Produkt wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Spontankunst die begeistert</strong></h2>



<p>Ich meine, es ist grossartig, einen Film, ein Album, eine Serie, ein Buch zu planen und zu realisieren. Aber wie grossartig ist es erst, etwas völlig Ungezwungenes aufzuzeichnen und damit so viele Menschen zu begeistern, dass sich dieses aus dem Talent und der Freude aller Beteiligten Entstehende zu etwas Grösserem, Wichtigeren und Erfolgreichen manifestiert? Das ist wie Improv-Comedy und Freejazz. Man erfindet «on the spot», improvisiert, ist virtuos und das was entsteht, begeistert auch noch. Zumindest war das einmal so. Ob diese mittlerweile berechnende und durchgetaktete Maschine immer noch so viel Zufall und Talent enthält, oder ob sie mittlerweile zu einer wohlkonstruierten Geldmaschine geworden ist, sei dahingestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Your Turn to Roll</strong></h2>



<p>Jedenfalls kriege ich als Musiker und Komponist immer noch Gänsehaut, wenn ich mir den Titeltrack von Critical-Role-Knalltüte Sam Riegel <a href="https://www.youtube.com/watch?v=LhFETREAvhc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Your Turn to Roll</a> anhöre; im positivsten Sinne, meine ich das. Noch mehr Gänsehaut bekomme ich, wenn ich mir das YouTube-Video <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/watch?v=v681w8OMxzs" target="_blank">The Making of Your Turn to Roll | The Legend of Vox Machina</a> ansehe. Das Wissen darum, wie man eine Songidee rudimentär festhält und dann meistens von seinen Bandkumpels dafür ausgelacht wird, macht dieses Beispiel noch beispielloser. Ausgelacht, weil aufgrund der fehlenden Vorstellungskraft der Kumpels für das «Pumm-Tschack-tsing-budumm» eingesungene Lied niemand versteht, was man damit eigentlich machen könnte. In Sam Riegels Fall nehmen aber seine Freunde und sogar ein professioneller Produzent seine Skizze und machen sie zu dem Meisterwerk, das er sich vorgestellt hatte. Das macht mich jedes Mal glücklich, wenn ich es mir ansehe. Dass dann noch jemand die von deinen Freunden und dir ausgedachten Charaktere dazu malt und animiert, ist einfach nur ein wahrgewordener Traum.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>VOX MACHINA | My Toothpick | Pre</strong></h2>



<p>Ich muss vorausschicken, dass ich ein wahnsinniger Fan von Zeichentrickfilmen und Computeranimationsfilmen bin. Was mir nur bedingt Freude macht, sind Animes. Also ich mag und liebe Filme wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Prinzessin_Mononoke" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Prinzessin Mononoke</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mein_Nachbar_Totoro" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mein Nachbar Totoro</a> oder dergleichen, aber ich bin zum Beispiel kein Freund von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Naruto_(Manga)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Naruto</a>. Das ist mir kulturell zu weit weg – einfach irgendwie zu seltsam.</p>



<p>Was mich sehr begeistert, obwohl ich mit League of Legends bisher wenig Berührung hatte, ist die Animationsserie <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Naruto_(Manga)" target="_blank">ARCANE</a> auf <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.netflix.com" target="_blank">Netflix</a>. Noch nie habe ich eine animierte Serie gesehen, die so gut animiert und dazu so gut ausgearbeitet ist. Es ist vom Gefühl her nicht real, nicht Zeichentrick und nicht computeranimiert. Die Schattierungen, Abstufungen und die Animation sind einfach nur «Wow!».</p>



<p>Wenn ich mir den Trailer für The Legend of Vox Machina namens <a rel="noreferrer noopener" href="https://youtu.be/BoxYvgDjXAI" target="_blank">VOX MACHINA | My Toothpick | Pre</a> ansehe, ist mir das zu sehr Anime, zu «lustig», zu flach. Nicht, dass ich damit die Serie damit rezensieren könnte. Doch meine Vorfreude und Erwartung hat sich mit diesem kleinen Vorgeschmack schon ein wenig geschmälert.</p>



<p></p>



<p>Hier gehts zum zweiten Teil der Rezension:<a href="https://penandpaper.blog/?p=195" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><br>T<strong>he Legend of Vox Machina Part 2</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://penandpaper.blog/the-legend-of-vox-machina/">The Legend of Vox Machina</a> erschien zuerst auf <a href="https://penandpaper.blog">Penandpaper.blog</a>.</p>
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