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	<title>Things from the Flood Archive | Penandpaper.blog</title>
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	<description>Analogspieler in der virtuellen Realität</description>
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	<title>Things from the Flood Archive | Penandpaper.blog</title>
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		<title>The Electric State (Netflix)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Murphy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Mar 2025 10:57:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nerd stuff]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenspiel allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Rezension von The Electric State bezieht sich auf den Film auf Netflix und nicht auf das Rollenspiel des schwedischen Verlags Fria Ligan. Der Film ist über eine Stunde Gold&#160;– dann weitläufig Elektroschrott. Nicht das Rollenspiel Das Rollenspiel hatte keinen Appeal für mich. Zu nahe an Tales from the Loop, das ich liebe. Die Story [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Diese Rezension von The Electric State bezieht sich auf den Film auf Netflix und nicht auf das Rollenspiel des schwedischen Verlags Fria Ligan.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Film ist über eine Stunde Gold&nbsp;– dann weitläufig Elektroschrott.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nicht das Rollenspiel</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://freeleaguepublishing.com/shop/the-electric-state-rpg/core-rulebook/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das Rollenspiel</a> hatte keinen Appeal für mich. Zu nahe an <a href="https://penandpaper.blog/tales-from-the-loop/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tales from the Loop</a>, das ich liebe. Die Story ist, in der Beschreibung des Rollenspiels und ohne Vorahnung, völlig schräg und unverständlich. Darum hatte ich, anders als bei fast allem, was Free League Publishing sonst macht, keine Lust auf The Electric State. Roadtrip mit Cartoon-Robotern? Nicht mit mir!<br>Simon Stalenhags Bilder sind selbstverständlich toll wie immer, wenn man seinen Stil mag.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Back to the Future</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aber dann habe ich den Film entdeckt. Und der Film hat einen grossartigen Start. Millie Bobby Brown, das phänomenale Schauspieltalent. Dieser 1990-Groove, ähnlich wie Stranger Things, aber halt etwas später in der Zeitrechnung. Was perfekt passt, weil Millie Bobby nun auch älter ist. Chris Pratt, der mit <a href="https://www.youtube.com/watch?v=yz9Ji-JHbAc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Guardians of the Galaxy</a> sowieso der Retro-Sci-Fi-Ulkmann ist und dann diese Roboter&#8230; Wie bei <a href="https://penandpaper.blog/they-grow-up-so-fast/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tales from the Loop</a>, modern, aber veraltet, poppig und liebenswert, aber gefährlich. Einfach toll!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Film fühlt sich denn auch so an, wie die 80er-Jahre-Filme, die ich über alles liebe. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ghostbusters_%E2%80%93_Die_Geisterj%C3%A4ger" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ghostbusters</a>, Honey, I shrunk the Kids, Goonies, Unendliche Geschichte und so weiter und so fort. Ein bisschen Toystory, ein bisschen Terminator, ein bisschen E.T. Bis Minute 80 des Films. Dann beginnt der sinnlose Roboter-Invasions-Marvel-Universum-Quatsch, der heutzutage jeden guten Kinofilm versaut.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>2020er-Kino</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ab dann wird gekämpft und geballert, zerstört und demoliert. Bösewichte und Troopers ploppen aus dem Nichts auf. Tragische Tode, Ungerechtigkeit und viel Knall-Bumm-Bäng, so bekannt, wie eintönig, unnötig und langweilig. Belasst es doch bitte einmal nur bei einer guten Story, einer guten Umsetzung und nur ein wenig Spannung, als jedes Mal die Welt untergehen lassen zu müssen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schön und unschön</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schön ist der Humor, der aber sparsam eingesetzt wird. Eher überraschend kommt er zwischendurch ins Spiel. Auf totale Blödelei wird verzichtet. Und der Einsatz von Oldtimer-VW-Bussen und hammermässigen Roboterideen, z. B. der Puppentheatermann, sind einfach neu und in meinen Augen genial.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unschön ist das Ende. Achtung Spoiler! Denn dann kommen die grossen Robot Wars mit Star Lord in der Hauptrolle. Völlig übertrieben, sinnlos, abtörnend. Explosionen, geworfene Autos, Kamikaze-Drohnen, das Gemetzel kann man im Schnelldurchlauf durchklicken, ohne etwas von der Handlung zu verpassen. Welche Handlung?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Up-to-date</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Moral am Schluss gefällt mir wieder, ist sie doch mit der ganzen KI-Thematik, der Technologisierung, Social-Media und Smartphones aktuell wie eh und je. Und dann, ganz am Ende spielt ein Klavier sanft Wonderwall von Oasis.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach diesem Film glaube ich, dass The Electric State sogar die bessere Fortsetzung für das Rollenspiel sein könnte, als Things from the Flood. Stalenhags Bilder werden hier grandios zum Leben erweckt. Die Umsetzung, die Besetzung, sogar die Story fand ich erfrischend, spannend und gut gemacht. Aber die sinnlose Ausdehnung auf zwei Stunden waren in diesem Fall und einmal mehr völlig unnötig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht sollten wir nicht nur inhaltlich in die 80er und 90er Jahre zurückkehren und wieder fantasievolle Spielberg-Filme machen, sondern auch mit dem Format. In diesem Fall hätte ein klassischer 90-Minuten-Spielfilm gereicht. Mir hätten schöne Bilder, die Moral und die Geschichte gereicht. Nein, nicht nur gereicht, sondern alles besser gemacht.</p>
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		<title>Tales from the Loop</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Murphy]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jan 2022 18:57:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Schöne an Tales from the Loop ist die Unschuld. Grosse Kinder in den 80ern, die kein Erwachsener versteht, die sich langweilen und mit ihrer Bande, von ihrem Geheimversteck aus, seltsamen Begebenheiten auf die Spur kommen. Das hat einen Hauch von Die drei Fragezeichen ??? oder TKKG – und darum rockt es so. Wer erinnert [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="das-schone-an-tales-from-the-loop-ist-die-unschuld-grosse-kinder-in-den-80ern-die-kein-erwachsener-versteht-die-sich-langweilen-und-mit-ihrer-bande-von-ihrem-geheimversteck-aus-seltsamen-begebenheiten-auf-die-spur-kommen">Das Schöne an <a rel="noreferrer noopener" href="https://ulisses-spiele.de/spielsysteme/tales-from-the-loop/" target="_blank">Tales from the Loop</a> ist die Unschuld. Grosse Kinder in den 80ern, die kein Erwachsener versteht, die sich langweilen und mit ihrer Bande, von ihrem Geheimversteck aus, seltsamen Begebenheiten auf die Spur kommen.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das hat einen Hauch von <a rel="noreferrer noopener" href="https://dreifragezeichen.de/" target="_blank">Die drei Fragezeichen ???</a> oder <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.tkkg.de/" target="_blank">TKKG</a> – und darum rockt es so. Wer erinnert sich nicht an endlose Nachmittage als Kind. Die ewigen Sommerferien, die wir auf der Wiese, der Baustelle, im Wald und im Freibad verbrachten, wo Pommes mit Ketchup, Lollipops und <a rel="noreferrer noopener" href="https://mickey.disney.com/" target="_blank">Mickey-Mouse</a>-Comics auf uns warteten. <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.imdb.com/title/tt0083437/" target="_blank">Knight Rider</a> und das <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.imdb.com/title/tt0084967/?ref_=fn_al_tt_2" target="_blank">A-Team</a> unterhielten uns damals und Kassettendecks gaben uns die Gelegenheit unseren Freunden ein persönliches Mixtape zu erstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="heilige-80er-jahre"><strong>Heilige 80er-Jahre</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zeit in der man aufgewachsen ist, birgt liebe Erinnerungen. So sind bei mir die späten 80er ein Teil davon. Schulterpolster, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=prYod6Z97QU" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hall schwangere Phil-Collins-Drums</a>, schreckliche <a href="https://www.allure.com/gallery/80s-hairstyles-trends" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haarspray-Frisuren</a>, aber auch Ikonen wie <a href="https://www.madonna.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Madonna</a> und <a href="https://www.michaeljackson.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Michael Jackson</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Filme wie <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.imdb.com/title/tt0089218/" target="_blank">The Goonies</a>, <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.imdb.com/title/tt0092005/?ref_=fn_al_tt_1" target="_blank">Stand by me</a>, <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.imdb.com/title/tt0083866/?ref_=fn_al_tt_1" target="_blank">E.T.</a> oder <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.imdb.com/title/tt0088847/?ref_=fn_al_tt_1" target="_blank">Breakfast Club</a> sind noch heute Klassiker und auch wenn diese Filme heutzutage etwas schrullig wirken mögen, tragen sie ein einzigartiges Gefühl mit sich. <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.imdb.com/title/tt0088323/?ref_=fn_al_tt_1" target="_blank">Die unendliche Geschichte</a>, <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.imdb.com/title/tt0087363/?ref_=fn_al_tt_1" target="_blank">Gremlins</a> oder <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.imdb.com/title/tt0087332/?ref_=fn_al_tt_3" target="_blank">Ghostbusters</a> ziehen mich nach wie vor in ihren Bann. Sie sind das Gefühl, welches Tales from the Loop zu Grunde liegt. Zumindest die Zeit, wenn auch nicht der Ort. Denn Tales from the Loop spielt original in Schweden. Wohl auch, weil es von einem schwedischen Verlag namens <a rel="noreferrer noopener" href="https://freeleaguepublishing.com/en/" target="_blank">Fria Ligan</a>, in Englisch Free League, erfunden und herausgegeben wird. Aber vor allem, weil die wunderbaren Bilder, mit einer Mischung aus Familienfotos von Schweden in den 80ern und einem gewissen Star-Wars-Science-Fiction-Charme, von einem schwedischen Künstler namens <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.simonstalenhag.se/" target="_blank">Simon Stalenhag</a> sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Anfang gab es Bilder, dann Bücher, dann das Rollenspiel und nun sogar eine <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/watch?v=1htuNZp82Ck" target="_blank">Streaming-Serie zu Tales from the Loop</a>. Die Serie ist wunderbar unaufgeregt, hat aber weder die Buntheit der 80er, noch exakt das gleiche Gefühl wie das Rollenspiel oder Stalenhags Bilder.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="zwei-nein-drei-settings"><strong>Zwei, nein drei Settings</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alternativ kann Tales from the Loop auch in den USA gespielt werden, wo der Loop dann einfach irgendwo in der Wüste von Nevada liegt, anstatt auf schwedischen Vorstadtinseln. Und ganz neu gibt es von <a href="https://ulisses-spiele.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ulisses</a>, die Tales from the Loop auf Deutsch herausbrachten, auch einen <a href="https://ulisses-spiele.de/tales-from-the-loop-deutschlandband/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutschlandband,</a> der den Loop in Deutschland spielen lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die USA wurden wohl dazu erfunden, damit das Spiel auf Englisch auch international besser verkauft. Mich persönlich interessiert das Setting etwas weniger, auch wenn ich amerikanische Vorstadtromantik sehr mag. Schweden ist genau mein Ding. Gelöst wurde das so, dass alle Orte, Karten und Namen der NSCs immer doppelt, einmal in Schwedisch und einmal in Englisch im Regelwerk, beziehungsweise Abenteuerbuch drinstehen. Eigentlich ganz clever, manchmal mühsam beim Lesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="einfache-regeln"><strong>Einfache Regeln?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Regelwerk und Würfelsystem scheint ganz einfach zu sein, ist es aber nur bedingt. Weil es so viele unterstützende Moves gibt wie den Anker, Glückswürfe, einen Wurf strapazieren, einen ikonischen Gegenstand, Motivation, ein Problem, Kontakte und so weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, verglichen mit <a href="https://www.cubicle7games.com/our-games/warhammer-fantasy-roleplay-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Warhammer Fantasy Role-play</a> oder <a href="https://ulisses-spiele.de/spielsysteme/dsa5/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das Schwarze Auge</a> ist es regelleicht, aber nicht so ein Fliegengewicht, wie es zu Beginn scheint. Das leichte daran ist aber, dass es auf die Regeln bei TftL gar nicht so sehr ankommt. Es wird nur mit W6 gewürfelt, zeigt ein Würfel eine sechs, ist das ein Erfolg, zeigen alle gewürfelten Würfel keine sechs, ist dies ein Fehlschlag. Fehlschläge führen zu Zuständen wie verängstigt oder verletzt, erfährt man seinen fünften Zustand, ist der Charakter gebrochen. Sterben können die Kinder in Tales from the Loop nicht, was das Setting nicht minder spannend, aber die Abenteuer mehr zu <a href="https://www.kika.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">KiKa</a>, als zu Netflix macht – wenn ihr versteht, was ich meine.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="mehr-stoff"><strong>Mehr Stoff</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Regelbuch enthält schon eine kleine Kampagne (Die vier Jahreszeiten der verrückten Wissenschaft), bestehend aus vier Abenteuern, die gut länger als vier Abende dauern können. Für deutschsprachige Rollenspielende gibt es zwei weitere dicke Wälzer namens «<a href="https://www.ulisses-ebooks.de/product/323158/Tales-from-the-Loop--Unsere-Freunde-die-Maschinen-PDF-als-Download-kaufen?filters=100012_0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsere Freunde, die Maschinen</a>» und «<a href="https://www.ulisses-ebooks.de/product/323159/Tales-from-the-Loop--Jenseits-der-Zeit-PDF-als-Download-kaufen?filters=100012_0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jenseits der Zeit</a>» sowie den erwähnten Deutschlandband von Ulisses. Also genug Material, sich eine Weile im Universum der 80er, die es nie gab, herumzutreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Internet findet man nur wenig fan-made content, trotzdem habe ich ca. drei brauchbare Ideen und Szenarien für weitere Abenteuer gefunden. Wenn man selbst auch noch ein bisschen erfinderisch ist, schafft man es mit dem vorhandenen Material eine regelmässige Tales-from-the-Loop-Rollenspielrunde ein gutes Jahr lang zu beschäftigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wer dann immer noch nicht genug hat, kann sich die 90er-Jahre Fortsetzung <a href="https://ulisses-spiele.de/things-from-the-flood-regelwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Things from the Flood</a> besorgen, die um einiges düsterer ist und wo neu (die Protagonisten sind jetzt nicht mehr Kinder, sondern Teenager) auch gestorben wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="erfahrungsbericht"><strong>Erfahrungsbericht</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann nur über das <a href="https://www.f-shop.de/checkout/cart" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Regelbuch</a> reden, weil ich bisher keine weiteren Abenteuerbände gekauft habe. Die vier Abenteuer darin sind gut und geben einem ein gutes Gefühl, was TftL sein soll. Sie hängen relativ lose zusammen, können aber auch als separate One-shots gespielt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abenteuer sind kleine Sandboxen, die sich trotzdem manchmal etwas railroady anfühlen, was ich eine gelungene Mischung finde. Die Texte sind wunderbar zum Lesen, manchmal etwas schwierig zum Leiten, weil Dinge, die beschrieben werden sollen, nicht chronologisch im Buch drinstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Charaktere sind in TftL schnell gebaut und mit den Fragen an die Spielenden, die im Regelwerk stehen und manchen Beispielszenen haben die Spielenden wie auch die Spielleitung schnell ein Gespürt für den Groove dieses Spiels.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was bei Tales from the Loop nicht so ins Gewicht fällt, ist die Zusammenstellung des Teams oder auch die Anzahl der Charaktere. Wir haben es mit einer Spielleitung und zwei Spielenden gespielt und es hat prima funktioniert. Werte und Schwierigkeit sind während des Spiels schnell angepasst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seinem szenischen Ansatz und der bekannten Welt, in der es spielt, bietet TftL wunderbare Möglichkeiten für Rollenspiel. Hier können die Charaktere nach Lust und Laune ausgespielt werden, oder auch nicht, ganz nach Belieben. Szenen dürfen mit harten Schnitten aneinandergereiht werden, gerade so, dass es die Handlung vorwärts bringt. Und beschrieben wird, da wo es passt, von allen am Tisch, nicht nur von der Spielleitung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gespielt haben wir über <a href="https://foundryvtt.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Foundry VTT</a> online. <a href="https://foundryvtt.com/packages/tftloop" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Foundry hat dabei das vorgefertigte System dafür</a>, dass dem ganzen schon ein wenig den richtigen Look gibt, weil Schriftarten und Charakterbogen schon dem Layout entsprechen. Bilder findet man im Netz genug, 80er-Jahre-Musik ebenfalls. Mit dem Charakterbogen wird auch die Würflerei sehr einfach, da einem alle Bonus-Malus-Rechnereien vom System abgenommen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="fazit"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tales from the Loop ist ein schönes, unschuldiges Spiel, das mich in eine grossartige Stimmung versetzt. Ein Rollenspiel, das mir Erinnerungen wiederbringt, die ich sehr schätze. Fernab von Schwertern, Monstern und Gemetzel. Keine düsteren Gefahren, Kulte und schwarzer Zauber. Hier fährt man unbeschwert mit seinem BMX durch die Landschaft und schleicht sich mit Freunden heimlich in fremde Gärten, um unerklärlichen Mysterien auf den Grund zu gehen. Zurück im Baumhaus legt man die neugefundenen Schätze in die alte Zigarrenkiste, die man von zu Hause mitgebracht hat und hängt ein weiteres Poster aus der Bravo mit einer Reiszwecke an die selbstgezimmerte Holzwand. Ist es nicht wunderbar?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://penandpaper.blog/tales-from-the-loop/">Tales from the Loop</a> erschien zuerst auf <a href="https://penandpaper.blog">Penandpaper.blog</a>.</p>
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