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	Kommentare zu: Wie steht es nun ums Rollenspiel?	</title>
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	<description>Analogspieler in der virtuellen Realität</description>
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		Von: Geschäftszahlen Ulisses‘ für die Geschäftsjahre 2023 und 2024 - Zum lachenden Shruuf		</title>
		<link>https://penandpaper.blog/wie-steht-es-nun-ums-rollenspiel/#comment-5510</link>

		<dc:creator><![CDATA[Geschäftszahlen Ulisses‘ für die Geschäftsjahre 2023 und 2024 - Zum lachenden Shruuf]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 20:03:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] erhebliche Reduktion des Kassenbestandes mit erklären. [Update 10. März 2026: Mir wurden wieder Behauptungen und Diskussionen bewusst, dass Ulisses im Jahre 2022 20% der Mitarbeiter entlassen habe. Dies [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] erhebliche Reduktion des Kassenbestandes mit erklären. [Update 10. März 2026: Mir wurden wieder Behauptungen und Diskussionen bewusst, dass Ulisses im Jahre 2022 20% der Mitarbeiter entlassen habe. Dies [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: Kosten des Hobbies - Teuer oder Günstig? - Zum lachenden Shruuf		</title>
		<link>https://penandpaper.blog/wie-steht-es-nun-ums-rollenspiel/#comment-2118</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kosten des Hobbies - Teuer oder Günstig? - Zum lachenden Shruuf]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Aug 2024 09:40:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Dieses Argument ist dermaßen verfehlt, dass ich damals die Diskussion nicht weiterführte. Seitdem (und auch zuvor) bin ich aber immer wieder mit der „Kosten-des-Hobbys-Frage“ konfrontiert worden. Und zwar sowohl in Bezug auf Pen &#038; Paper-Rollenspiel als auch in Bezug auf Tabletop oder LARP. Immer wieder lese ich Beiträge, in denen über die Kosten der hier relevanten Hobbys fabuliert wird. Oft mit dem Grundtenor, dass dies doch alles zu teuer wäre. Oder auch mit dem, eher entgegengesetzten, Hinweis, dass Rollenspiel ein „antikapitalistisches“ &#8230; [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Dieses Argument ist dermaßen verfehlt, dass ich damals die Diskussion nicht weiterführte. Seitdem (und auch zuvor) bin ich aber immer wieder mit der „Kosten-des-Hobbys-Frage“ konfrontiert worden. Und zwar sowohl in Bezug auf Pen &amp; Paper-Rollenspiel als auch in Bezug auf Tabletop oder LARP. Immer wieder lese ich Beiträge, in denen über die Kosten der hier relevanten Hobbys fabuliert wird. Oft mit dem Grundtenor, dass dies doch alles zu teuer wäre. Oder auch mit dem, eher entgegengesetzten, Hinweis, dass Rollenspiel ein „antikapitalistisches“ &#8230; [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Alwi		</title>
		<link>https://penandpaper.blog/wie-steht-es-nun-ums-rollenspiel/#comment-426</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alwi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Mar 2023 07:38:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://penandpaper.blog/wie-steht-es-nun-ums-rollenspiel/#comment-141&quot;&gt;Oliver Berger&lt;/a&gt;.

Hier liegt sehr wahrscheinlich des Pudels Kern.
Auf der einen Seite scheut man Risiken und Wagnisse beim Marketing und bei den eigenen Aktionen und auf der anderen Seite traut man sich nicht eingetretene Pfade zu verlassen. Daraus folgt, dass die Zielgruppe immer spitzer und kleiner wird und eben zum Teil auch extremer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://penandpaper.blog/wie-steht-es-nun-ums-rollenspiel/#comment-141">Oliver Berger</a>.</p>
<p>Hier liegt sehr wahrscheinlich des Pudels Kern.<br />
Auf der einen Seite scheut man Risiken und Wagnisse beim Marketing und bei den eigenen Aktionen und auf der anderen Seite traut man sich nicht eingetretene Pfade zu verlassen. Daraus folgt, dass die Zielgruppe immer spitzer und kleiner wird und eben zum Teil auch extremer.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Alwi		</title>
		<link>https://penandpaper.blog/wie-steht-es-nun-ums-rollenspiel/#comment-425</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alwi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Mar 2023 07:33:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://penandpaper.blog/wie-steht-es-nun-ums-rollenspiel/#comment-139&quot;&gt;koomGer&lt;/a&gt;.

Und dann kam Januar 2023 ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://penandpaper.blog/wie-steht-es-nun-ums-rollenspiel/#comment-139">koomGer</a>.</p>
<p>Und dann kam Januar 2023 😉</p>
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		<title>
		Von: Sphyxis		</title>
		<link>https://penandpaper.blog/wie-steht-es-nun-ums-rollenspiel/#comment-319</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sphyxis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Dec 2022 20:15:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://penandpaper.blog/wie-steht-es-nun-ums-rollenspiel/#comment-151&quot;&gt;Chris&lt;/a&gt;.

Was großen Rollenspielen wie DSA fehlt ist die Weltpräsentation. DnD 5  macht das nicht unbedingt über Inhalten in Büchern, sondern über die Vermarktung in Streams, Nichtrollenspielbüchern (die Abenteuerspielbücher, die Bücher für Kinder etc.). DSA5 schiebt das alles auf unübersichtliche Wikis und aufgeblähte Rollenspielbücher, die es aber immer noch nicht geschafft haben, sich nicht gegenseitig selbst zu referenzieren, sondern mal ihre Welt im ganzen ordentlich zu präsentieren.
Blicke ich auf die vorhandenen Regionalspielhilfen. Dann sehe ich Regionen wie die Siebendwindküste, Nostergast, Dschungel Meridianas, den Kosch, Thorwal (Thema  Wikinger cool Präsentation eher stinklangweilig weil keine Plothooks)... und das war&#039;s dann auch schon fast. Das ist nicht mal 1/4 der Welt, der präsentiert wird. Kompendium und Almanach präsentieren zwar Kuchenstücke aber sind aufgebläht mit nicht näher bezeichneten Namen von Gegenden und Regionen, zu denen dann wenig gesagt wird.

Sorry, aber seit Jahren druckt Ulisses mit DSA nur noch ein Rollenspiel für Sammler, was sich auch in den Ganzen Sammlerprodukten (Boronstatue etc.) zeigt. Das wird dann gekickstartet, 200 Fans steuern gefühlte 100.000e von € bei, da siehst du dann auch welches Altersklasse und Gehaltsschicht da reininvestiert.

Für neu hinzukommende mag das am Anfang faszinierend sein und dann verlieren sie sich in einer Flut einer überalterten, stetig gewachsenen SPielwelt, über die niemand mehr einen Überblick behalten kann. Selbst das Wiki als Informationsquelle hängt da Jahre hinterher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://penandpaper.blog/wie-steht-es-nun-ums-rollenspiel/#comment-151">Chris</a>.</p>
<p>Was großen Rollenspielen wie DSA fehlt ist die Weltpräsentation. DnD 5  macht das nicht unbedingt über Inhalten in Büchern, sondern über die Vermarktung in Streams, Nichtrollenspielbüchern (die Abenteuerspielbücher, die Bücher für Kinder etc.). DSA5 schiebt das alles auf unübersichtliche Wikis und aufgeblähte Rollenspielbücher, die es aber immer noch nicht geschafft haben, sich nicht gegenseitig selbst zu referenzieren, sondern mal ihre Welt im ganzen ordentlich zu präsentieren.<br />
Blicke ich auf die vorhandenen Regionalspielhilfen. Dann sehe ich Regionen wie die Siebendwindküste, Nostergast, Dschungel Meridianas, den Kosch, Thorwal (Thema  Wikinger cool Präsentation eher stinklangweilig weil keine Plothooks)&#8230; und das war&#8217;s dann auch schon fast. Das ist nicht mal 1/4 der Welt, der präsentiert wird. Kompendium und Almanach präsentieren zwar Kuchenstücke aber sind aufgebläht mit nicht näher bezeichneten Namen von Gegenden und Regionen, zu denen dann wenig gesagt wird.</p>
<p>Sorry, aber seit Jahren druckt Ulisses mit DSA nur noch ein Rollenspiel für Sammler, was sich auch in den Ganzen Sammlerprodukten (Boronstatue etc.) zeigt. Das wird dann gekickstartet, 200 Fans steuern gefühlte 100.000e von € bei, da siehst du dann auch welches Altersklasse und Gehaltsschicht da reininvestiert.</p>
<p>Für neu hinzukommende mag das am Anfang faszinierend sein und dann verlieren sie sich in einer Flut einer überalterten, stetig gewachsenen SPielwelt, über die niemand mehr einen Überblick behalten kann. Selbst das Wiki als Informationsquelle hängt da Jahre hinterher.</p>
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		<title>
		Von: HEXer		</title>
		<link>https://penandpaper.blog/wie-steht-es-nun-ums-rollenspiel/#comment-318</link>

		<dc:creator><![CDATA[HEXer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Dec 2022 19:24:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://penandpaper.blog/wie-steht-es-nun-ums-rollenspiel/#comment-138&quot;&gt;Andreas (RPGnosis)&lt;/a&gt;.

Danke, das bringt es meiner Meinung nach sehr genau auf den Punkt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://penandpaper.blog/wie-steht-es-nun-ums-rollenspiel/#comment-138">Andreas (RPGnosis)</a>.</p>
<p>Danke, das bringt es meiner Meinung nach sehr genau auf den Punkt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Danke für 2022, Rollenspielwelt &#124; Pen and Paper Blog		</title>
		<link>https://penandpaper.blog/wie-steht-es-nun-ums-rollenspiel/#comment-313</link>

		<dc:creator><![CDATA[Danke für 2022, Rollenspielwelt &#124; Pen and Paper Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Dec 2022 12:19:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] und ein Artikel, der für Furore sorgte [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] und ein Artikel, der für Furore sorgte [&#8230;]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ratcon Limburg 2022: Kleine Con mit großen Shirts		</title>
		<link>https://penandpaper.blog/wie-steht-es-nun-ums-rollenspiel/#comment-170</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ratcon Limburg 2022: Kleine Con mit großen Shirts]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2022 14:11:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Pen and Paper Blog: Wie steht es nun ums Rollenspiel? [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Pen and Paper Blog: Wie steht es nun ums Rollenspiel? [&#8230;]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ScotchOnTheRocks		</title>
		<link>https://penandpaper.blog/wie-steht-es-nun-ums-rollenspiel/#comment-152</link>

		<dc:creator><![CDATA[ScotchOnTheRocks]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2022 21:01:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bla bla bla bla]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bla bla bla bla</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Chris		</title>
		<link>https://penandpaper.blog/wie-steht-es-nun-ums-rollenspiel/#comment-151</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chris]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2022 22:20:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich nehme mal an, Markus meinte mit &quot;Wir verursachen das selbst&quot; die Rollenspielerschaft als Ganzes. Aber ich sehe hier bei seinem DSA eine ganz wichtige Rolle in diesem Gatekeeping. Und zwar in mehrerer Hinsicht.

1. DSA ist komplex. Wahnsinnig komplex. Die Einstiegshürde ist deutlich höher als bei DnD. Durch die Fülle an Material und durch die Regeln selbst schon.

2. Die Community. Meiner Meinung ist es gerade die DSA Community, die sehr genau weiß, wie richtiges Rollenspiel (TM) geht. Und das wurde auch jahrelang von der Redaktion gefördert. DSA4 war der feuchte Traum jedes Powergamers und das einzige, das den DSA Machern als Balancing eingefallen ist, war zu sagen: du kannst schon einen Thorwaler mit ST 15 erschaffen, aber das ist halt schlechtes Rollenspiel.

Und sehen wir uns mal die Youtube Welt an: für DnD gibt es hunderte Videos, wie ich mir den perfekten Paladin bauen kann. In DSA Kanälen krieg ich Tipps, wie ich als SL den Powergamer f****n kann. Und dass mein Elfen-Magier kein Kartoffelgulasch essen darf, weil es Kartoffeln im Mittelalter noch nicht gab. Und ja, das gilt für den gesamten deutschsprachigen Bereich. Aber womit haben denn die meisten Spieler die älter als 30 sind angefangen?

3. DSA hats verschlafen. DSA5 und DnD5 sind ungefähr gleich alt. DSA war damals der Platzhirsch in Deutschland und hatte nicht die Eier, die Wünsche der alteingesessenen Fans zu ignorieren und hat das Monster DSA4 ein wenig gestreamlined. Aber schon nach wenigen Publikationen, gab es Optionale Regeln x. Grades, die die Verwendung von optionalen Regeln eines niedrigeren Grades voraussetzten. Einfache Regeln sehen anders aus. Von offizieller Seite hat man immer und immer wieder gehört, dass Story und Charaktermotivation viel wichtiger sind als Regeln und Werte. Aber man hat diese Einstellung nie in Regeln gegossen. Sondern weiter ein Regelbuch nach dem anderen rausgehauen. In einem Youtube Video lässt sich Thomas Römer mal zu dem ollen Rolemaster/Rulemaster Witz hinreißen. Das ist schon einigermaßen witzig, wenn man bedenkt, dass sein Machwerk DSA schon im Impressum mehr Sonderregeln hat als in allen Rolemasterbüchern zusammen stehen.

DnD war 2012 tot. Aufgefressen von Pathfinder. Und es hat sich neu erfunden. DnD5 war im Vergleich zu den meisten Vorgängereditionen massiv verschlankt. Einen nicht-magischen Charakter bau ich in 5 Minuten und das sogar ohne Taschenrechner. Bei DSA: nun ja, ich hab mehr Optionen, bin freier, aber ohne Heldensoftware ist das mehr Rechnerei als mein Mathe-Abitur. 

Ulisses hat sich damals dafür entschieden, ihre bestehende Fanbase zu bedienen. Eine vermutlich kaufkräftige, loyale Zielgruppe. Also keine Entscheidung, die ich nicht nachvollziehen könnte, aber sie war im Nachhinein eben falsch. DnD ist eingeschlagen wie eine Bombe, hat sich seine Spieler von Pathfinder zurück geholt und dazu noch begonnen, im Mainstream zu wildern. Und im deutschsprachigen Raum. Man stelle sich nur einen Neuling vor, dem sein DSA Spielleiter erklärt, dass er keinen Elfen spielen darf, weil das zu anspruchsvoll für einen Noob ist (nein, das ist kein erfundenes Beispiel, in Foren mehrfach so gelesen). Und dann darf der Schweinehirte, den sich unser Neuling gebaut hat, am Straßenrand stehen und der Kaiserin zujubeln. Wenn er nicht vorher an Wundbrand stirbt, nachdem ihn ein Stallknecht vermöbelt hat. Und dann wird er zur DnD Runde eingeladen und darf dort einen Dragonborn Paladin spielen und verprügelt ab Level 3 einen gesamten Trupp Stadtwachen im Alleingang. Klar, wo der hängen bleibt. Zumindest wenn er aus der Computer RPG / Brettspielecke kommt. Wenn ihm aber Story und Charkterentwicklung wichtiger sind, dann muss Markus Plötz hoffen, dass der Neuling niemals Fate oder PbtA in die Finger bekommt, und dort drauf kommt, dass für eine gute Story Regionalwaffenbände, das exakte Buchhalten des Wanderproviants, das Sondertalent Rosstäuscher und Regeln für die Darstellung von Gruppensex nicht notwendig sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich nehme mal an, Markus meinte mit &#8222;Wir verursachen das selbst&#8220; die Rollenspielerschaft als Ganzes. Aber ich sehe hier bei seinem DSA eine ganz wichtige Rolle in diesem Gatekeeping. Und zwar in mehrerer Hinsicht.</p>
<p>1. DSA ist komplex. Wahnsinnig komplex. Die Einstiegshürde ist deutlich höher als bei DnD. Durch die Fülle an Material und durch die Regeln selbst schon.</p>
<p>2. Die Community. Meiner Meinung ist es gerade die DSA Community, die sehr genau weiß, wie richtiges Rollenspiel (TM) geht. Und das wurde auch jahrelang von der Redaktion gefördert. DSA4 war der feuchte Traum jedes Powergamers und das einzige, das den DSA Machern als Balancing eingefallen ist, war zu sagen: du kannst schon einen Thorwaler mit ST 15 erschaffen, aber das ist halt schlechtes Rollenspiel.</p>
<p>Und sehen wir uns mal die Youtube Welt an: für DnD gibt es hunderte Videos, wie ich mir den perfekten Paladin bauen kann. In DSA Kanälen krieg ich Tipps, wie ich als SL den Powergamer f****n kann. Und dass mein Elfen-Magier kein Kartoffelgulasch essen darf, weil es Kartoffeln im Mittelalter noch nicht gab. Und ja, das gilt für den gesamten deutschsprachigen Bereich. Aber womit haben denn die meisten Spieler die älter als 30 sind angefangen?</p>
<p>3. DSA hats verschlafen. DSA5 und DnD5 sind ungefähr gleich alt. DSA war damals der Platzhirsch in Deutschland und hatte nicht die Eier, die Wünsche der alteingesessenen Fans zu ignorieren und hat das Monster DSA4 ein wenig gestreamlined. Aber schon nach wenigen Publikationen, gab es Optionale Regeln x. Grades, die die Verwendung von optionalen Regeln eines niedrigeren Grades voraussetzten. Einfache Regeln sehen anders aus. Von offizieller Seite hat man immer und immer wieder gehört, dass Story und Charaktermotivation viel wichtiger sind als Regeln und Werte. Aber man hat diese Einstellung nie in Regeln gegossen. Sondern weiter ein Regelbuch nach dem anderen rausgehauen. In einem Youtube Video lässt sich Thomas Römer mal zu dem ollen Rolemaster/Rulemaster Witz hinreißen. Das ist schon einigermaßen witzig, wenn man bedenkt, dass sein Machwerk DSA schon im Impressum mehr Sonderregeln hat als in allen Rolemasterbüchern zusammen stehen.</p>
<p>DnD war 2012 tot. Aufgefressen von Pathfinder. Und es hat sich neu erfunden. DnD5 war im Vergleich zu den meisten Vorgängereditionen massiv verschlankt. Einen nicht-magischen Charakter bau ich in 5 Minuten und das sogar ohne Taschenrechner. Bei DSA: nun ja, ich hab mehr Optionen, bin freier, aber ohne Heldensoftware ist das mehr Rechnerei als mein Mathe-Abitur. </p>
<p>Ulisses hat sich damals dafür entschieden, ihre bestehende Fanbase zu bedienen. Eine vermutlich kaufkräftige, loyale Zielgruppe. Also keine Entscheidung, die ich nicht nachvollziehen könnte, aber sie war im Nachhinein eben falsch. DnD ist eingeschlagen wie eine Bombe, hat sich seine Spieler von Pathfinder zurück geholt und dazu noch begonnen, im Mainstream zu wildern. Und im deutschsprachigen Raum. Man stelle sich nur einen Neuling vor, dem sein DSA Spielleiter erklärt, dass er keinen Elfen spielen darf, weil das zu anspruchsvoll für einen Noob ist (nein, das ist kein erfundenes Beispiel, in Foren mehrfach so gelesen). Und dann darf der Schweinehirte, den sich unser Neuling gebaut hat, am Straßenrand stehen und der Kaiserin zujubeln. Wenn er nicht vorher an Wundbrand stirbt, nachdem ihn ein Stallknecht vermöbelt hat. Und dann wird er zur DnD Runde eingeladen und darf dort einen Dragonborn Paladin spielen und verprügelt ab Level 3 einen gesamten Trupp Stadtwachen im Alleingang. Klar, wo der hängen bleibt. Zumindest wenn er aus der Computer RPG / Brettspielecke kommt. Wenn ihm aber Story und Charkterentwicklung wichtiger sind, dann muss Markus Plötz hoffen, dass der Neuling niemals Fate oder PbtA in die Finger bekommt, und dort drauf kommt, dass für eine gute Story Regionalwaffenbände, das exakte Buchhalten des Wanderproviants, das Sondertalent Rosstäuscher und Regeln für die Darstellung von Gruppensex nicht notwendig sind.</p>
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