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	<title>Witcher 3 Archive | Penandpaper.blog</title>
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	<description>Analogspieler in der virtuellen Realität</description>
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	<title>Witcher 3 Archive | Penandpaper.blog</title>
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		<title>Baldur’s Gate 3 vs. Witcher 3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Murphy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2025 17:41:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nerd stuff]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenspiel allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe versucht, Baldur’s Gate 3 zu spielen. Und bin gescheitert. The Witcher: Wild Hunt hingegen ist ein wahrer Genuss. Eine Gegenüberstellung. Liegt es an mir? Oder ist Baldur’s Gate 3 verglichen mit The Witcher 3: Wild Hunt wirklich ein Murks? Für mich verhalten sich die beiden Spiele wie salziges Basilikumsorbet zu Doppelrahmschokoladeneis. Also habe [&#8230;]</p>
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<p></p>



<h4 class="wp-block-heading">Ich habe versucht, Baldur’s Gate 3 zu spielen. Und bin gescheitert. The Witcher: Wild Hunt hingegen ist ein wahrer Genuss. Eine Gegenüberstellung.</h4>



<p>Liegt es an mir? Oder ist <a href="https://baldursgate3.game/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Baldur’s Gate 3</a> verglichen mit <a href="https://www.thewitcher.com/ch/de/witcher3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Witcher 3: Wild Hunt</a> wirklich ein Murks? Für mich verhalten sich die beiden Spiele wie salziges Basilikumsorbet zu Doppelrahmschokoladeneis.</p>



<p>Also habe ich mich gefragt. «Was hat «The Witcher: Wild Hunt», was «Baldur’s Gate 3» nicht hat? Die Antworten folgen hier&#8230;</p>



<p>(Nachfolgend nenne ich die beiden Spiele nur noch BG3 und TW3.)</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Eine spannende Story</strong></h3>



<p>Bei TW3 geht es um die Liebsten, die in Gefahr stecken. Um die Suche, ums Herausfinden, was hier eigentlich los ist. Bei BG3 gehts um einen Wurm, der uns von Aliens (jaja, Mindflayern) ins Hirn gepflanzt wurde. Während das eine einem Plot folgt, ist das andere Open World nach dem Motto «Rette sich wer kann». Ein kleiner Plot-Seed, ist mir allerdings etwas zu dürftig für 50 Jahre Rollenspielerfahrung.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Stimmung</strong></h3>



<p>Obwohl ich die Welt von Faerun vor dem Spielen besser kannte als des Witchers Welt, ist die von TW3 im Spiel so viel schöner, stimmungsvoller und realistischer. Bei BG3 wurden so viele Bereiche zusammengeklatscht, dass ein wahrer Flickenteppich daraus entstand. Bei Witcher macht es einfach nur Freude mit Gaul Plötze durch die Pampa zu reiten. Eine Landschaft ist dabei prächtiger und schöner als die vorangehende. Und wenn du erst das Pseudo-Frankreich-Italien-Spanien am Ende erreichst, möchtest du dir dort selbst eine Hacienda suchen und für immer bleiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Eine einfache Spielstufe</strong></h3>



<p>Mein Hauptkritikpunkt an BG3: Die Schwierigkeit. Beide Spiele lassen es zu, den Schwierigkeitsgrad zu wählen. Während das bei TW3 zu einem gut machbaren Level führt, ist BG3 auch auf einfachster Stufe noch knüppelhart und macht deswegen überhaupt keinen Spass. Ich will nicht einfach durchspazieren können, aber Spiele, die auf Stufe «Story erleben» ständig zum Tod führen, sind bescheuert. Auch ist nicht klar, was es eigentlich zu erledigen gilt. BG3 ist kampfmässig <em>und</em> storymässig zu schwierig für mich.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die richtige Menge an Taktik</strong></h3>



<p>Mir ist bewusst, dass BG3 nach <a href="https://penandpaper.blog/dd-starterset-die-drachen-der-sturmwrackinsel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">D&amp;D</a>-Regeln funktioniert und es dabei eine grosse Rolle spielt, ob du zum Beispiel eine erhöhte Position einnimmst oder nicht. Aber das ist mir wurscht. Da habe ich lieber das Witcher-Geholze mit zwei Schwertern und ein paar wenigen Zaubersprüchen, statt einem Grimoire, das ich zuerst studiert haben muss. Im Kampf will ich Optionen, ja. Aber ich will auch möglichst schnell das Gameplay intus haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die richtige Mischung zwischen Plot und Open World</strong></h3>



<p>Bei TW3 folgst du einer Hauptstory mit optionalen Questen als Beilage. Hier mischt sich freie Erkundung und das Weiterentwickeln einer epischen Geschichte wunderbar zu einer leckeren, luftigen Mousse. Bei BG3 habe ich irgendwie die Hälfte aller Story-Seeds verpasst, weil man sie sehr einfach verpassen kann. Ich stolpere ziel- und orientierungslos durch die Gegend und weiss nicht, was das Spiel eigentlich von mir will. Das macht Frust.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h3>



<p>Ich weiss bis jetzt nicht, was an BG3 gut sein soll. Ich mag Lust besser als Frust. Falls du das Spiel grossartig und meine Meinung blöd findest, gebe ich dir Folgendes: Ich bin kein Hardcore-Gamer, kein D&amp;D-Aficionado und kein Baldur’s-Gate-Kenner. Daher könnte mir mangelnde Vorbildung vorgeworfen werden. Man könnte aber auch argumentieren, dass ich gerade deswegen unvoreingenommener an die Sache herangegangen bin, weil ich weder von BG3, noch von TW3 besonders viel wusste – und schon gar kein Fan war. Am Schluss kann ich nur sagen: BG3 is a mess, TW3 is a delight.</p>
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		<title>Darf ich Orks töten?</title>
		<link>https://penandpaper.blog/darf-ich-orks-toeten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Murphy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Feb 2022 13:24:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rollenspiel allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dilemma]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt die Gamer, die kein Problem damit haben Monster, Aliens und Menschen gleichermassen umzumähen. Es gibt die Simulationisten für die Mord ein schreckliches, moralisch verwerfliches Mittel und nur der letzte Ausweg ist. Und es gibt die Narrativisten, die wissen, dass eine gute Geschichte sich oft um Todesgefahr, Bedrohung und den Kampf gegen das Böse [&#8230;]</p>
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<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="es-gibt-die-gamer-die-kein-problem-damit-haben-monster-aliens-und-menschen-gleichermassen-umzumahen-es-gibt-die-simulationisten-fur-die-mord-ein-schreckliches-moralisch-verwerfliches-mittel-und-nur-der-letzte-ausweg-ist-und-es-gibt-die-narrativisten-die-wissen-dass-eine-gute-geschichte-sich-oft-um-todesgefahr-bedrohung-und-den-kampf-gegen-das-bose-dreht">Es gibt die Gamer, die kein Problem damit haben Monster, Aliens und Menschen gleichermassen umzumähen. Es gibt die Simulationisten für die Mord ein schreckliches, moralisch verwerfliches Mittel und nur der letzte Ausweg ist. Und es gibt die Narrativisten, die wissen, dass eine gute Geschichte sich oft um Todesgefahr, Bedrohung und den Kampf gegen das Böse dreht.</h3>



<p>Der Haken – das Böse gibt es nicht. Und da beginnt das Dilemma mit den <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ork" target="_blank">Orks</a>. Von <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.tolkiengesellschaft.de" target="_blank">Tolkien</a> als hässliche grauschwarze Masse mit nur niederen Instinkten und kaum schützenswerten Eigenschaften etabliert, die nur zum Kämpfen und mordlustig marodierend durch die Lande ziehen, weil sie dem Bösen dienen; hin zu liebesfähigen, kulturellen Familien-Orks, die eine eigene Geschichte, eigene Werte und hehre Ziele haben. Deshalb ist die Frage: «<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.runway61.blog/darf-man-orks-toeten/" target="_blank">Darf man Orks töten?</a>» mehr als berechtigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="orks"><strong>Orks</strong></h2>



<p>Gesichtslose Massen, die uns vernichten wollen, funktionieren als Bedrohung am allerbesten. <a rel="noreferrer noopener" href="https://starwars.fandom.com/wiki/Stormtrooper" target="_blank">Stormtroopers</a> sind austauschbar und, ähnlich wie <a rel="noreferrer noopener" href="https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/kampfroboter-54471" target="_blank">Kampfroboter</a>, haben sie keine Lebensgeschichte. Sie kommen nirgendwoher und gehen nirgends hin. Ihr Ziel ist es nur, die Guten aus der Welt zu schaffen. Sie sind nicht zu unterscheiden, einer ist wie der andere. Sie haben kein Geschlecht und keine Gefühle, sie sind nur da um zu töten oder getötet zu werden. Darum ist jede Gegenwehr total legitimiert. Denn Gewalt erzeugt Gegengewalt. Einfach nur zuzusehen und auch die andere Wange hinzuhalten, das können nur <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vollkommenheit" target="_blank">vollkommene Menschen</a> und <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.geo.de/geolino/mensch/3461-rtkl-weltveraenderer-mahatma-gandhi" target="_blank">Mahatma Gandhi.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="monster"><strong>Monster</strong></h2>



<p>Wenn aber Monster unsere friedliche Existenz bedrohen (wir verteidigen uns ja nur!), dann ist Gewalt scheinbar gerechtfertigt. Die Grenze erreicht der Held oder die Heldin immer dann, wenn Böse und Gut zu verschwimmen beginnen. Wenn ich bei <a rel="noreferrer noopener" href="https://thewitcher.com/en/witcher3" target="_blank">Witcher 3</a> durch die Lande ziehe und durch und durch böse <a rel="noreferrer noopener" href="https://hexer.fandom.com/wiki/Wasserweib" target="_blank">Wasserweiber</a>, hirnlose <a rel="noreferrer noopener" href="https://hexer.fandom.com/wiki/Ertrunkener" target="_blank">Ertrunkene</a> und fiese <a rel="noreferrer noopener" href="https://hexer.fandom.com/wiki/Nekker" target="_blank">Nekker</a> niederstrecke, dann säubere ich die Ländereien vor der dunklen Bedrohung und schaffe den Bewohnern dadurch ein friedlicheres und gewaltfreieres Leben. Ich tue also «Gutes». Was ist allerdings, wenn ich durch den Wald reite und da ist ein <a href="https://hexer.fandom.com/wiki/Wolf_(Tier)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rudel Wölfe</a> oder ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4ren" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bär</a>? Die haben doch mindestens genauso (oder mehr) das Recht, in diesem Wald zu sein und Eindringlinge zu vertreiben. Wenn ich dann diesen <a href="https://hexer.fandom.com/wiki/B%C3%A4r" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bären</a> töte, den ich für ein Monster halte, ist er das dann auch? Oder ist er ein friedlicher Bär und ich der Eindringling, der ihn mit meinen Schwertern existentiell bedroht?</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="menschen"><strong>Menschen</strong></h2>



<p>Und jetzt denken wir das weiter. Wenn ich Banditen treffe, die hilf- und wehrlose Bauern foltern, dann habe ich das Recht, wenn nicht sogar die Pflicht, diese zu bekämpfen, damit die guten Leute in Frieden leben können. Wenn ich aber Menschen aus dem Weg räumen soll, die jemandem im Weg stehen, für welche Seite entscheide ich mich? Ist Geld ein adäquater Grund, um das für irgendjemanden «Böse» zu bekämpfen? Ist Böse und Gut so eindeutig trennbar?</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="wieder-orks"><strong>Wieder Orks</strong></h2>



<p>Und jetzt zurück zu den Orks. Wenn Orks einfach nur schlecht programmierte Killermaschinen wären, dann ist es unsere Pflicht, sie zu bekämpfen und darauf zu hoffen, die Welt damit vor dem Untergang zu retten. Wenn sie allerdings Familienclans sind, die ihre Kinder lieben, ihre Existenz bedroht sehen und wir ein für sie unverständliches Wesen sind, dass sie zu Monstern erklärt (wie beispielsweise im Film <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Warcraft:_The_Beginning" target="_blank" rel="noreferrer noopener">«Warcraft»</a>), dann ist die Aufteilung der Rollen nicht mehr ganz so klar. Dann spielt es bereits eine Rolle, welche Seite der Autor oder Regisseur mit seiner Geschichte begleitet, welche Befürchtungen, Leiden und Hoffnungen er aufzeigt und wen er als gesichtslose Masse mit seltsamen Gebräuchen und herzlosen Ritualen darstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ich"><strong>Ich</strong></h2>



<p>Darum kann ich Rollenspiel spielen, wenn die Orks entweder wie in <a data-type="URL" data-id="https://lotr.fandom.com/de/wiki/Ringe_der_Macht" href="https://lotr.fandom.com/de/wiki/Ringe_der_Macht" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lord of the Rings</a> eine hässliche Welle des Hasses sind, oder ich kann es spielen, wenn sie unsere (wenn auch ungehobelten) Freunde und Verbündeten sind, wie in <a href="https://dnd.wizards.com/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dungeons &amp; Dragons</a>. Wenn sie zu Freunden werden, fehlt aber die grosse, dunkle Bedrohung einer Fantasywelt enorm. Womit ich meine Mühe habe, ist der Ansatz, wo Orks zivilisierte <a href="https://wow.4fansites.de/monsterkategorie008.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Humanoide</a> sind, diese aber immer noch zu den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ungeheuer" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Monstern</a> zählen. Dann greift meine Moral und Ethik und ich bin etwas verwirrt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="unter-oder-uberlegen"><strong>Unter- oder überlegen</strong></h2>



<p>Orks sind übrigens nur exemplarisch für dieses Gewaltdilemma. Ebenso kann man <a href="https://www.tor-online.de/feature/buch/2021/12/alles-ueber-goblins-in-der-fantasy/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Goblins</a> oder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Drache_(Mythologie)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Drachen</a> dazu heranziehen. Drachen sind in manchen Erzählungen menschenhassende, goldgierige Ungeheuer – dann fällt es leicht, sie zu bekämpfen. In anderen Geschichten sind sie jedoch weise, uns Menschen in Intelligenz und Stärke überlegene Wesen, die von Menschen aus Hass und Habgier gejagt werden. So schnell, kann die Betrachtungsweise wechseln, so schnell wird Gut zu Böse und umgekehrt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="i-am-sorry"><strong>I am sorry</strong></h2>



<p>Es tut mir leid, wenn ihr beim nächsten Ork, den ihr auf dem nächsten Schlachtfeld antrefft, zögert und Gewissensbisse bekommt. Oder nein, wenn ich es mir genau überlege, eigentlich tut es mir nicht leid.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://penandpaper.blog/darf-ich-orks-toeten/">Darf ich Orks töten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://penandpaper.blog">Penandpaper.blog</a>.</p>
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