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	<title>Eskapismus Archive | Penandpaper.blog</title>
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	<title>Eskapismus Archive | Penandpaper.blog</title>
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		<title>Immersion im Rollenspiel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Murphy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Feb 2022 08:55:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rollenspiel allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was heisst das, was soll das und warum ist es wichtig? Immersion ist für mich mitunter etwas vom Wichtigsten im Leben. Nämlich sich einem Thema hinzugeben, sich einzufühlen, einzutauchen. Es geht darum Grenzen zerfliessen zu lassen und das ist doch in fast jeder Hinsicht gut. Seit zehntausenden von Jahren erzählen sich Menschen Geschichten: zur Information, [&#8230;]</p>
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<h3 class="wp-block-heading" id="was-heisst-das-was-soll-das-und-warum-ist-es-wichtig-immersion-ist-fur-mich-mitunter-etwas-vom-wichtigsten-im-leben">Was heisst das, was soll das und warum ist es wichtig? Immersion ist für mich mitunter etwas vom Wichtigsten im Leben.</h3>



<p>Nämlich sich einem Thema hinzugeben, sich einzufühlen, einzutauchen. Es geht darum Grenzen zerfliessen zu lassen und das ist doch in fast jeder Hinsicht gut.</p>



<p>Seit zehntausenden von Jahren erzählen sich Menschen Geschichten: zur Information, zur Bildung und zur Unterhaltung. Empathie, also Mitgefühl, ist ein vielzitiertes Schlagwort. Es geht darum, sich in eine Person, in eine Situation hineindenken zu können, diese Fähigkeit zu fördern, weil das die Welt zu einem sozialeren, gerechteren und mitfühlenderen Ort macht. Immersion kann diese Fähigkeit im Positiven wie im Negativen trainieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="was-heisst-immersion-beim-rollenspiel"><strong>Was heisst Immersion beim Rollenspiel?</strong></h2>



<p>Beim Pen &amp; Paper bedeutet Immersion, dass man Bilder in seinem Kopf erzeugt, sich hineinversetzt und das Geredete nicht nur sagt, sondern es sich vorstellt und erlebt. Manche Menschen wollen das und können das, andere wollen dies vielleicht gar nicht so sehr, brauchen das nicht oder sind dazu weniger fähig.</p>



<p>Ich kann mir gut vorstellen, dass es Menschen gibt, die Computerspiele so spielen: Ich sitze hier in meinem Stuhl, trinke eine Cola und spiele dieses Spiel. Ich bewege die Maus und steuere diese Figur, die so gar nichts mit mir zu tun hat durch eine nicht reale, computergenerierte Welt und drücke Knöpfe. Es ist einfach eine Tätigkeit und eine Challenge. Es gibt so gut wie keine Identifikation. Das ist okay und manchmal vielleicht sogar gesünder. Der Clou dabei ist, dass sich diese Personen zu jedem Zeitpunkt bewusst sind, wo sie sich in ihrem realen Leben gerade befinden und was sie da von aussen betrachtet tun.</p>



<p>Menschen, die Immersion beim Rollenspiel gut können und sie auch wollen, funktionieren anders. Sie denken sich in die Welt, fühlen sich in den Charakter und sind in diesem Moment woanders jemand anders. Natürlich hat das seine natürlichen Grenzen, aber das Erlebte geht in die Erinnerungen über und mischt sich mit dem in der realen Welt Erlebten. Auch im Rollenspiel kann man (virtuelle) Erfahrungen machen. Und genau deshalb sind Ego-Shooters gar nicht so unbedenklich, wie manche behaupten, was psychologisch relativ einfach belegbar ist, aber darum geht es hier und jetzt nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ein-beispiel"><strong>Ein Beispiel</strong></h2>



<p>Ich spiele öfter online Rollenspiel, als am Tisch. Wegen der Immersion, die so für mich grösser ist, wegen der einfacheren Terminfindung und wegen einer Pandemie. Wenn ich spiele, brauche ich gute Tonqualität, einen ruhigen Raum, in dem ich mich wegschliessen und ganz für mich sein kann. Einen Ort, an dem ich nicht gestört werde. Ich schliesse die Vorhänge und sorge für gedämpftes Licht. Die nächsten drei Stunden bin ich in der Fantasie und dieser Welt, die ich erleben möchte.</p>



<p>Es gibt allerdings Menschen, die spielen in der offenen Küche, über Lautsprecher, statt mit Kopfhörern, während die Partnerin oder der Partner dabei zuhört und der Fernseher läuft. Sie stehen zwischendurch auf, gehen sich aus dem Kühlschrank das dritte Bier holen und nehmen den Computer mit auf den Balkon, um eine Zigarette zu rauchen. Jeder muss selbst entscheiden, was für ihn funktioniert und stimmt. Aber so könnte ich auf keinen Fall Pen &amp; Paper spielen. Das würde bei mir weder funktionieren, noch Spass machen. Ich wäre gedanklich nicht involviert, würde den gedanklichen Raum für die Bilder und Situationen gar nicht haben. Das wäre für mich, wie einem Klassikkonzert beizuwohnen, während die Bauarbeiten im Konzertsaal weitergehen, mit Bohren, Klopfen, Hämmern und Sägen. Dann lass ich es lieber sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="immer-schon-immersion"><strong>Immer schon Immersion</strong></h2>



<p>Bei mir spielt Immersion beim Lesen eines Buches, beim Schauen eines Filmes und beim Spielen eines Rollenspiels eine gewichtige Rolle. Okay, wenn ich Pacman spiele, gibt es keine Immersion. Wenn ich ein wissenschaftliches Magazin lese auch kaum. Wenn ich Schach spiele, gibt es null Immersion. Dann wird der CPU meines Gehirns für anderes blockiert und es ist mir egal, ob die Dame eine Dame oder ein anderer Klotz ist, der neun Punkte Wert hat. Aber wenn es um eine Geschichte geht, die mir zusagt, in der ich mich mit einem Charakter identifizieren kann, dann bin ich dort und lebe es. Und genau deshalb (so glaube ich) funktioniert Rollenspiel bei einigen Leuten und bei anderen nicht. Die Frage ist vielleicht: «Bist du ein Träumer oder stehst du mit beiden Beinen fest in der Realität?»</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="bewusstsein-oder-bewusst-sein"><strong>Bewusstsein oder bewusst sein</strong></h2>



<p>Für mich gibt es wenig Faszinierenderes, als das (menschliche) Bewusstsein. Wir sind nicht nur fähig, zu denken, sondern sogar uns dessen bewusst zu sein und unser Denken zu analysieren, zu beurteilen und anzupassen. Die Fähigkeit, Dinge zu erzählen und zu fühlen, die zu diesem Zeitpunkt und an diesem Ort keine Relevanz haben, hat höchstwahrscheinlich von allen uns bekannten Lebewesen nur der Mensch. Beispiele: Ich stelle mir vor, wie es wäre, auf den Mars zu fliegen. Du erzählst mir von einem fernen Land, das es nie gegeben hat. Wir drehen einen Film über eine Begebenheit, wie sie hätte sein können, wenn alles anders gelaufen wäre. Wie faszinierend ist das denn? Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass wir das in Schriftzeichen, gesprochener Sprache, Ton und Bildern erzeugen, codieren, decodieren, festhalten können. Einfach unglaublich! Darum geniesse ich so viel Immersion, wie es mir gesund und sinnvoll erscheint.</p>
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		<title>Faszination Fantasy</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Murphy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jan 2022 09:15:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rollenspiel allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fantasy ist sozusagen in die Realität hinübergeschwappt. Mit Blockbusterfilmen über Hobbits, Superhelden und Zauberlehrlinge wurde Fantasy massentauglich. Aber wozu gibt es Phantastik, woher kommt sie und warum ist sie überhaupt spannend? Fantasy unterscheidet sich von unserer Welt, weil es in ihr Dinge gibt, die wissenschaftlich nicht zu erklären sind, wie paranormale Phänomene und Magie. Meist [&#8230;]</p>
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<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Fantasy ist sozusagen in die Realität hinübergeschwappt. Mit Blockbusterfilmen über Hobbits, Superhelden und Zauberlehrlinge wurde Fantasy massentauglich. Aber wozu gibt es Phantastik, woher kommt sie und warum ist sie überhaupt spannend?</h3>



<p>Fantasy unterscheidet sich von unserer Welt, weil es in ihr Dinge gibt, die wissenschaftlich nicht zu erklären sind, wie paranormale Phänomene und Magie. Meist spielt sie in einer Mittelalterwelt, die aber eben nicht historisch ist, sondern sich nur an das Mittelalter, die Antike oder die Anfänge der Renaissance anlehnt.</p>



<p>Sie orientiert sich an der <a href="https://www.geo.de/magazine/geo-epoche/6756-rtkl-die-germanen-nibelungensage-epos-aus-uralten-zeiten" data-type="URL" data-id="https://www.geo.de/magazine/geo-epoche/6756-rtkl-die-germanen-nibelungensage-epos-aus-uralten-zeiten" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Saga von Siegfried dem Drachentöter </a>oder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Artus" target="_blank" rel="noreferrer noopener">King Arthur</a>, der das magische Schwert Exkalibur aus dem Stein zog. Am Ende ist es aber eine Welt, in der es mehr gibt, als mit Wissenschaft zu erklären ist. Darum halte ich auch nicht so viel davon, dass manche Rollenspieler sich so stark an realen Begebenheiten orientieren. Klar, muss auch der fantastischen Welt eine Physik zu Grunde liegen. Aber ist es am Ende so wichtig, ob das Trebuchet bei D&amp;D genauso viele Meter weit schiesst, wie historisch belegt? Wo bleibt da die Fantasie? Meist ist das Fantasy-Universum eine Mischung aus historischem Mittelalter und Fantasy-Elementen, weshalb auch vom Fantelalter gesprochen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Eltern der Fantasy</strong></h2>



<p>Der Urvater der Fantasy ist <a href="https://www.tolkiengesellschaft.de/j-r-r-tolkien/tolkiens-werke/die-mittelerdebuecher/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">J. R. R. Tolkien</a> mit dem Hobbit, bzw. der Fortsetzung Herr der Ringe, die wir unterdessen alle kennen, weil es diese unglaublich aufwendige Filmtrilogie gegeben hat, deren erster Film unterdessen auch schon über 20 Jahre alt ist. <a href="https://www.imdb.com/name/nm0000704/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Elijah Wood</a> war damals 18 Jahre alt und ist heute 40.</p>



<p>Die Übertragung der Fantasy-Begeisterung auf die neue Generation und vor allem auch jüngere Fans hat <a href="https://www.jkrowling.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">J. K. Rowling</a> mit den Harry-Potter-Romanen geschafft. Die einst arbeitslose Autorin hat sich ein Universum erdacht, das sich millionenfach verkauft hat. Unter Fans ist die Zugehörigkeit zu einem Hogwarts-Haus (<a href="https://harrypotter.fandom.com/de/wiki/Hufflepuff" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hufflepuff,</a> <a href="https://harrypotter.fandom.com/de/wiki/Ravenclaw" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ravenclaw</a>, <a href="https://harrypotter.fandom.com/de/wiki/Slytherin" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Slytherin</a>, <a href="https://harrypotter.fandom.com/de/wiki/Gryffindor" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gryffindor</a>) wichtiger als das Sternzeichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Stets die gleichen Völker</strong></h2>



<p>Von Tolkien kommen denn auch die bis heute in allen möglichen Fantasy-Welten vorhandenen Völker, wie Elfen, Zwerge, Orks und Halblinge. Dazu kommen Drachen, Goblins, Trolle und Oger. Es gibt Magier und Krieger, Waldläufer und Monster.</p>



<p>Rollenspiele wie <a href="https://dnd.wizards.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dungeons &amp; Dragons</a> treiben die auswählbaren Spezies immer weiter auf die Spitze. Meist sind es Mensch-Tier-Hybride, wie <a href="https://forgottenrealms.fandom.com/wiki/Tortle" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tortles</a> (zweibeinige Schildkröten), <a href="https://www.dndbeyond.com/races/aarakocra" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aarakocra</a> (humanoide Vögel) oder <a href="https://forgottenrealms.fandom.com/wiki/Dragonborn" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Drachenblütige</a> (Dragonborn, ein Drache in Menschengestalt).</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wer hats erfunden?</strong></h2>



<p>Wenn man das Mikroskop ansetzt und tief genug hineinzoomt, hat schon lange keiner mehr etwas wirklich Neues erfunden. Bereits Tolkien bediente sich der (damals noch weithin unbekannten) Wesen aus Sagen und Heldenepen. Trolle, Orks und Zwerge wurden zwar vor dem Hobbit anders beschrieben und verwendet, doch seine Figuren sind ersonnene Eigeninterpretationen von bestehenden; wenn auch geniale.</p>



<p>Vieles kommt aus den Legenden und Mythen alter Völker. Dabei hat die griechische Mythologie viel geholfen. Helden mit Schwertern bekämpfen grausige Monster aus der Hölle, wie in <a href="https://www.imdb.com/title/tt1646987/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wrath of the Titans.</a> Der Greif zum Beispiel, eine Mischung aus Löwenkörper und Adlerkopf mit Adlerschwingen. Oder der Mantikor, ein Wesen mit Löwentorso und Menschenkopf von persischer Abstammung. Alle diese Wesen finden sich heute genau so oder ein bisschen abgewandelt in unseren Fantasygeschichten und Rollenspielen wieder. Zum Glück, können wir sagen, sonst wäre in diesen Welten nichts los. Oder jemand käme auch dort auf die Idee, Hedgefonds zu erfinden&#8230;</p>



<p>Und auch hier sei das Beispiel Harry Potter erlaubt, wo alles (was es irgendwie je gab) bunt zusammengemischt und neu ausgespuckt wurde. Sensationell geschrieben und beschrieben, wohlgemerkt – aber neu sind die eigentlichen Bestandteile wirklich nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Worum geht es in der Fantasy?</strong></h2>



<p>Es geht um den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Egal ob <a href="https://www.starwars.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Star </a>Wars (das gemäss Fans nicht mit Science Fiction beschrieben werden darf, weil es auch hier Magie und Schwerter gibt, wobei ich Space Opera für den viel schlimmeren Begriff halte) <a href="https://sf-encyclopedia.com/fe/lord_of_the_rings_the" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Herr der Ringe</a> oder Harry Potter, bei allen ist klar, wer die Guten und wer die Bösen sind. Dabei gibt es bei den Bösen auch keine Motive und keinen Antrieb für den man Verständnis aufbringen könnte, sondern nur Machtphantasien auf Kosten anderer, Hass und Zerstörungswut.</p>



<p>Das ist es vielleicht auch, was dabei hilft, Fantasy zu mögen. Denn im echten Leben gibt es keine klare Trennung zwischen Gut und Schlecht. In der realen Welt werden Kriege geführt, bei denen beide Parteien behaupten, einen heiligen Krieg im Namen Gottes zu führen. Es ist nur eine Sache der Perspektive. Das Buch, in dem Sauron der gute Held ist, dem der böse Halbling den Ring kaputt machen will, möchte ich erst noch lesen.</p>



<p>Dazu kommen in der Fantastik typische Motive, wie Schwertkämpfe, das Reisen durch unbekannte Lande, Magie, Begegnungen mit Monstern und epische Schlachten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ist Fantasy ungesund?</strong></h2>



<p>In der Fantasy geht es ein Stück weit um das Entfliehen aus der Realität, um <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eskapismus" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eskapismus</a>. Ob das gut oder schlecht ist, sei einmal dahingestellt. Fakt ist, dass wir alle ein bisschen Eskapismus brauchen, manche mehr andere weniger. Eskapismus in Form von Kinofilmen, Sport, Natur usw. Zurück zur Fantasy: Man will sich hineindenken in eine Welt, in der es keine Frage ist, ob man das eindeutig Böse bekämpfen will, denn wer gut ist, hat die Pflicht dagegen anzukämpfen. Wenn man dann auch noch zum Helden geboren ist, was man als Protagonist des Filmes, Buches oder Rollenspiels natürlich ist, dann hängt das Schicksal der Welt von einem ab, dann kann man doch nicht nein sagen. Und am am Ende kann das Gute nur gewinnen. Denn in dieser Welt ist die Welt noch in Ordnung. Egal wie scheusslich die Scheusale und Gegenspieler sind, egal wie grausam die Heldenreise wird, wie gross der Big Bad Evil Guy ist, am Ende gewinnen doch immer die Guten, also wir.</p>



<p>Ob die Gewalt, die Teil jeder Heldenreise ist, sinnvoll und hilfreich ist, kann diskutiert werden. Kampf ist wohl einfach die primitivste und am Tiefsten verankerte Form des Ringens mit Hindernissen. Doch die Moral dieser <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Odyssee" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Odysseen</a>, das was am Ende dabei herauskommt, ist ganz bestimmt nicht bedenklich, sondern lehrt einen Menschen genau das, was wir heutzutage brauchen (und in jeder Epoche gebraucht haben). Fantasy vermittelt Werte wie Freundschaft, Liebe, Mut, Hingabe, Tapferkeit und Treue.</p>
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