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	<title>DnD Archive | Penandpaper.blog</title>
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	<description>Analogspieler in der virtuellen Realität</description>
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	<title>DnD Archive | Penandpaper.blog</title>
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		<title>50 Jahre Rollenspiel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Murphy]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2024 08:59:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nerd stuff]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenspiel allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit über fünf Dekaden sitzen Menschen an Tischen und würfeln um das Leben ihrer Charaktere. Sie erkunden Dungeons und bekämpfen Drachen. Happy Birthday, Rollenspiel! 50 Jahre ist es her, seit das erste Rollenspiel in den Handel kam. Ein halbes Jahrhundert, das ist mehr als die Hälfte eines durchschnittlichen Menschenlebens oder ein Viertel eines durchschnittlichen Zwergenlebens. [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Seit über fünf Dekaden sitzen Menschen an Tischen und würfeln um das Leben ihrer Charaktere. Sie erkunden Dungeons und bekämpfen Drachen. <a href="https://penandpaper.blog/dungeons-and-dragons-ankuendigungen-2024/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Happy Birthday, Rollenspiel</a>!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">50 Jahre ist es her, seit das erste Rollenspiel in den Handel kam. Ein halbes Jahrhundert, das ist mehr als die Hälfte eines durchschnittlichen Menschenlebens oder ein Viertel eines durchschnittlichen Zwergenlebens. Die Rollenspielenden der ersten Garde tragen längst graue Bärte und erzählen von den Legenden aus alten Tagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich wie mit den Computer-Spielen, sind es schon lange nicht mehr nur seltsame Keller-Asseln, die diese Rollenspiele spielen. Die Gesellschaft fürchtet Rollenspiele nicht mehr als satanische Rituale, wie in den USA der 80er. Auch wenn längst nicht alle Leute wissen, was Rollenspiel ist und die eine oder andere einen schräg ansieht, wenn man es erklärt: Heute ist Rollenspiel bekannter und anerkannter denn je. Und das ist wunderbar so.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein Blick zurück</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Anfang war Tabletop. Erwachsene Männer spielten Krieg mit Zinnminiaturen. Sie stellten historische Schlachten nach. Den Sezessionskrieg oder die Schlacht bei Waterloo. Bis zwei Herren namens Dave Arneson und Gary Gygax auf die Idee kamen, auf ein Einzelschicksal reinzuzoomen und die Geschichte eines einzelnen Kämpfers zu verfolgen. 1974 veröffentlichten sie das erste kommerzielle Rollenspiel, welches den Namen «Dungeons &amp; Dragons» erhielt und diesen bis heute trägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den 70ern und vor allem 80ern kamen einige weitere Systeme für andere Genres, wie Space Opera und Horror, auf den Markt, welche ebenfalls bis heute bestand haben, in neuen Editionen erhältlich sind und fleissig gespielt werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="646" src="https://penandpaper.blog/wp-content/uploads/2024/02/50-jahre-rollenspiel-1024x646.jpg" alt="50 Jahre Rollenspiel Happy Birthday Dungeons and Dragons" class="wp-image-1178" srcset="https://penandpaper.blog/wp-content/uploads/2024/02/50-jahre-rollenspiel-1024x646.jpg 1024w, https://penandpaper.blog/wp-content/uploads/2024/02/50-jahre-rollenspiel-300x189.jpg 300w, https://penandpaper.blog/wp-content/uploads/2024/02/50-jahre-rollenspiel-768x485.jpg 768w, https://penandpaper.blog/wp-content/uploads/2024/02/50-jahre-rollenspiel-1320x833.jpg 1320w, https://penandpaper.blog/wp-content/uploads/2024/02/50-jahre-rollenspiel.jpg 1350w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Image by Wizards of the Coast</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In den 90er Jahren nahm die Beliebtheit von Rollenspielen etwas ab, weil in dieser Zeit Computerrollenspiele und Videospiele nach ihrem analogen Vorbild aufkamen. Ausserdem hatten Kartenspiele wie z. B. «<a href="https://magic.wizards.com/de/mtgarena" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Magic – The Gathering</a>» Hochkonjunktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis die Popularität durch Streaming-Dienste, Social Media und Hollywood (LotR) den Einzug der Nerd-Kultur in den Mainstream einläuteten. Superhelden wurden nun auf Babystrampelanzüge gedruckt, Hornbrillen wurden chic, japanische Animes sind allen bekannt. Und schliesslich kommt Dungeons &amp; Dragons mit The Big Bang Theory, Stranger Things und Critical Role in den Lichtkegel des öffentlichen Bewusstseins. Aus einem Hobby zum Fremdschämen entstehen völlig unerwartet Berühmtheiten, die mit Rollenspiel ein Medienimperium begründen. Fans sehen sich Staffeln von 100 vierstündigen Folgen im Internet an, in deren Episoden neun Menschen nur blödeln, quatschen und so tun, als seien sie jemand anderer, während sie vor der Kamera an einem Tisch sitzen und trinken.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der aktuelle Stand</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich mir die Roundtable der Exandria-GMs angucke, dann bin ich mit Stolz erfüllt, obwohl ich damit überhaupt gar nichts zu tun habe. Drei Menschen, die noch vor 20 Jahren verschämt in ihrer Küche gedanklich Orks bekämpften mit ihren seltsamen Freunden, sprechen jetzt selbstbewusst in der Öffentlichkeit über eine neue Kunstform.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Game Masters of Exandria Roundtable" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/LmZSWKPXhZ4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sie verdienen alle ihr Geld mit diesem komischen Spiel und stecken zehntausende weitere Menschen an, es ihnen gleich zu tun. Nicht umsonst spriessen all diese Podcasts, Twitch-Channels und YouTube-Berater aus dem Boden, wie die Pilze im feuchten Herbst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Blütezeit der Foren ist längst vergangen. Es gibt nach wie vor grosse und gewichtige Monumente des Rollenspiels im Internet. Aber die Klientel der Foren besteht vorwiegend aus Herren, wie mir, die ihr Expertentum kundtun, während der Bauchansatz zunimmt und die Anzahl Haare auf dem Kopf abnimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zahlreich nachströmende, junge Spielerschaft mag Virtual Tabletops, DnDbeyond, Discord und Internet-Shows. Und ja, wir bärtigen Altmagier mögen das auch.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein Blick nach vorn</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zu seinem 50sten Jahrestag bringt Dungeons &amp; Dragons seine überarbeitete fünfte Edition raus. Die Jubiläumsfassung 2024, sozusagen. Die goldenen Zeiten der alten Rollenspiele in Deutschland scheinen angezählt, dafür ist international so viel erhältlich und los, dass es eine wahre Freude ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es verhält sich ein wenig, wie vor fünfzehn Jahren die Musikindustrie. Die Tendenzen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Viele kleine Player diversifizieren den Markt</li>



<li>Die angebotene Quantität erschwert das Erkennen der Qualität</li>



<li>Es findet eine unaufhaltsame Digitalisierung statt</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dinge sammeln, Bücher lesen, Brettspiele spielen, Filme gucken, Klugscheissen, Geschichten schreiben, Dioramen basteln, Tagträumen – das alles ist wirklich grossartig, jedes für sich. Aber keines ist so gut, wie Rollenspiel, welches all diese Dinge vereint und vervollkommnet.</p>



<div style="height:22px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum 50. Geburtstag ein selbstgebrautes Rollenspielgedicht:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rollenspiel, du gibst mir viel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rollenspiel, du gibst mir viel<br>Orkse kloppen, ohne Reue<br>Jedes Mal wieder aufs Neue<br>Rollenspiel, du gibst mir viel</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rollenspiel, du gibst mir viel<br>Den Abstand von Echtweltproblemen<br>Und das Erleben von Extremen<br>Rollenspiel, du gibst mir viel</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rollenspiel, du gibst mir viel<br>Dungeons raiden, Schätze looten<br>Death Saves würfeln, halb verbluten<br>Rollenspiel, du gibst mir viel</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rollenspiel, du gibst mir viel<br>Geschichten, in denen ich verweile<br>Und sie derweil mit Freunden teile<br>Die Vorstellung bietet die bessere Realität. Punkt.</p>
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		<title>Fizbans Schatzkammer der Drachen (Dungeons &#038; Dragons)</title>
		<link>https://penandpaper.blog/fizbans-schatzkammer-der-drachen-dungeons-dragons/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Murphy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 May 2023 06:22:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenspiel allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[D&D]]></category>
		<category><![CDATA[DnD]]></category>
		<category><![CDATA[Dungeons & Dragons]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn du Dungeons &#38; Dragons spielst und etwas mit Drachen anstellen willst, dann ist das hier dein Erweiterungsband schlechthin. Denn mehr Dragons geht nicht. Was ist das zentralste Monster in Fantasy? Genau, Drachen! Nach der englischen Version «Fizban’s Treasury of Dragons» kommt nun die deutsche Ausgabe. Alles, was du je über Drachen wissen wolltest (und [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn du Dungeons &amp; Dragons spielst und etwas mit Drachen anstellen willst, dann ist das hier dein Erweiterungsband schlechthin. Denn mehr Dragons geht nicht.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was ist das zentralste Monster in Fantasy? Genau, <a href="https://penandpaper.blog/drachen-schreckliche-intelligenzbestien/">Drachen</a>! Nach der englischen Version «Fizban’s Treasury of Dragons» kommt nun <a href="https://dnd.wizards.com/de/products/treasury-dragons" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die deutsche Ausgabe</a>. Alles, was du je über Drachen wissen wolltest (und mehr) bekommst du hier in «Fizbans Schatzkammer der Drachen».</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Drachen, Drakonomikon, Bestiarium</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Fizbans Schatzkammer der Drachen findest du Zufallstabellen, die dir helfen das Aussehen deines Drachens zu definieren, ihre Makel und Geheimnisse zu bestimmen, oder ihnen einen Namen zu geben. Aufgelistete Ziele, die ein Drache im Laufe seines Lebens haben kann, vom Jungdrachen, über den ausgewachsenen Drachen bis hin zum uralten Drachen. Hier werden dir genauso Abenteuerideen für den Drachenkult geboten, wie Hilfestellung für Begegnungen mit Drachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazwischen gibt es immer wieder coole Sprüche von Fizban, wie beispielsweise: «Es gibt keine Drachen in deiner Welt. Es gibt dich in ihrer.» Es gibt Tipps für Kampagnen mit Drachen und Beschreibungen für Drachenhorte. Es gibt haufenweise tolle Drachenbilder zu sehen und auf vielen davon wird Feuer gespuckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schliesslich folgt das Drakonomikon, welches dir den Unterschied zwischen Amethystdrachen, einem Blauen Drachen und einem Golddrachen erklärt. Edelsteindrachen gibt es exklusiv in diesem Band.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende des Buches folgen schliesslich 64 Seiten Bestiarium, in dem alles verstatblockt wird, was irgendwie mit Drachen zu tun hat. Darunter, und darauf haben wir alle gewartet, befinden sich auch die Kurzbeschreibungen der Aspekte von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tiamat" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tiamat</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bahamut" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bahamut.</a> Bahamut und Tiamat sind die bekanntesten D&amp;D-Drachen und sind so etwas wie die Götter der Drachenwelt. Während Bahamut der Ursprung aller metallischen Drachen und ihr Schutzherr ist, stellt Tiamat die Urmutter aller chromatischen (also farbigen) Drachen dar. Ihre fünf verschiedenfarbigen Köpfe sind legendär.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Drachen verstehen leicht gemacht</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Drachen, Drachlinge, Drachenmagie, Drachenblütige, Drachenfrucht&#8230; alles, was bei D&amp;D mit Drachen zu tun hat, ist in diesem Buch zu finden. Ein Wunder, dass ich keinen Kite-Drachen darin entdeckt habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbstverständlich geht es in diesem Buch «nur» um Drachen in der Welt von Dungeons &amp; Dragons. Das heisst, wer sich mythologisch, geschichtlich oder realweltlich mit Drachen auseinandersetzen will, der ist hier auf dem falschen Dampfer und die Sage von Siegfried dem Drachentöter sucht man hier logischerweise vergebens. Dafür gibt es ja zum Glück andere Quellen. Eine gute Ergänzung ist das Drachenbuch des grössten Rollenspiels der Welt aber für jeden Drachenfanatiker allemal.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Konzeptionell, nicht essenziell</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Buchbeschreibung steht: «Entdecke in diesem essenziellen Referenzleitfaden für das beste Rollenspiel der Welt, wie Drachen die Magie in den Welten von D&amp;D verkörpern und wie du die riesigen Kreaturen am Spieltisch lebendig werden lassen kannst.»</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass das Buch essenziell ist, um D&amp;D zu spielen, wie behauptet wird, wage ich zu bezweifeln. Es ist und bleibt ein Erweiterungsband, wenn auch ein sehr interessanter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch habe ich weder «Rise of Tiamat», noch «Hoard of the Dragon Queen» gespielt, obwohl ich mir extra die Spezialausgabe von «Tyranny of Dragons» aus Norwegen von einem Arbeitskollegen habe bringen lassen. Doch sollte ich endlich dazu kommen, werde ich froh sein, Fizban als Berater an meiner Seite zu wissen. In Kombination mit einem richtigen Drachenabenteuer, und sei es nur «Die Minen von Phandelver» oder das Starterset «Drachen der Sturmwrack-Insel», bringt Fizbans Schatzkammer der Drachen das Spiel ziemlich sicher auf ein neues Level.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Monster einen solchen Band verdient hat, dann sicher die Drachen. Wer schon immer wissen wollte, wie das genau mit den metallischen Drachen und den chromatischen Drachen bei D&amp;D funktioniert, der sollte den Fizban fragen. Der hats drauf.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="890" height="612" src="https://penandpaper.blog/wp-content/uploads/2023/05/dnd_fizban_cover_part.png" alt="" class="wp-image-791" srcset="https://penandpaper.blog/wp-content/uploads/2023/05/dnd_fizban_cover_part.png 890w, https://penandpaper.blog/wp-content/uploads/2023/05/dnd_fizban_cover_part-300x206.png 300w, https://penandpaper.blog/wp-content/uploads/2023/05/dnd_fizban_cover_part-768x528.png 768w" sizes="(max-width: 890px) 100vw, 890px" /><figcaption class="wp-element-caption">Image: Wizards of the Coast</figcaption></figure>
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		<title>Dungeons &#038; Dragons: Honor among Thieves (Keine Rezension)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Murphy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2023 10:23:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nerd stuff]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenspiel allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DnD]]></category>
		<category><![CDATA[Dungeons and Dragons]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Honor among Thieves ist nicht D&#38;D. Es ist ein Film, basierend auf dem Spiel. Ist das Medium anders, ist alles ein wenig anders. Oder eben nicht? Ich will hier keine Film-Rezension machen. Das haben genügend andere bereits getan. Wollt ihr eine gute Rezension in deutscher Sprache sehen? Inklusive Interview mit den Regisseuren und Drehbuchautoren? Eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://penandpaper.blog/dungeons-dragons-honor-among-thieves/">Dungeons &amp; Dragons: Honor among Thieves (Keine Rezension)</a> erschien zuerst auf <a href="https://penandpaper.blog">Penandpaper.blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Honor among Thieves ist nicht D&amp;D. Es ist ein Film, basierend auf dem Spiel. Ist das Medium anders, ist alles ein wenig anders. Oder eben nicht?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich will hier keine Film-Rezension machen. Das haben genügend andere bereits getan. Wollt ihr eine gute Rezension in deutscher Sprache sehen? Inklusive Interview mit den Regisseuren und Drehbuchautoren? Eine der ersten? Dann schaut euch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=kYks-7pn3ok" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die hier von Orkenspalter TV</a> an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin nicht unbekannt für, sagen wir, nicht immer populäre Meinungen. So auch bei Dungeons &amp; Dragons. Ich mag das Spiel sehr. Aber ich schwimme nicht seit drei Editionen im Fluss mit, wie andere. Sondern paddle erst seit 5e darin herum. Und zwischendurch gehe ich ans Ufer und sehe mir das Ganze von aussen an. Mit festem Boden unter den Füssen, statt mitten in den Stromschnellen schwimmend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Dungeons-and-Dragons-Film «Ehre unter Dieben» hat mir circa drei Sachen bestätigt, die ich von D&amp;D halte. Diese sind nicht schlecht für das Spiel, im Gegenteil. Aber ist es nicht schön, sich bestätigt zu wissen?</p>



<ol class="wp-block-list" type="1">
<li>D&amp;D ist einfach overpowered</li>



<li>D&amp;D-Barden sind keine Barden mehr</li>



<li>Once again: <a href="https://penandpaper.blog/dd-ist-der-big-mac-des-rollenspiels/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">D&amp;D ist der Big Mac des Rollenspiels</a></li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiss, dass ich mit diesem Text hier wieder so einige Halsadern anschwellen lasse. Das ist aber keine reine Provokation, sondern mein wahrer Glaube. (True belief)</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>D&amp;D ist einfach overpowered</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Film zeigt es deutlich: D&amp;D ist Superheldentum und Klamauk. Hier geht es ums Spass haben, Sprüche machen und Kämpfen. Du sagst: Das wissen wir doch alle längst? Es gibt aber immer noch D&amp;D-Spielende, die das abstreiten und sagen: Es kommt ganz drauf an, was du daraus machst. Es kommt auf die Gruppe an und wie du es spielst! Das stimmt. Das ist im ganzen Leben so. Ich kann aus Wiener Würstchen auch Kuchen backen – doch dafür wurden sie nicht gemacht. Dungeons &amp; Dragons ist wie Marvel in Fantasy. Das hat Honor among Thieves dick unterstrichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum ist es overpowered? Weil die Regisseure zugaben, dass sie Magie vom Spiel aus dem Film entfernen mussten, sonst wäre für die Chars alles zu einfach geworden. Und das ist auch der Appeal beim Spielen von D&amp;D: Wir haben (meistens) alles im Griff, weil wir alle irgendwie zaubern können. Ja, ich weiss schon, nicht alle. Aber guck dir mal den Prozentsatz an Magie schwingenden Klassen an. Früher konnten in der Fantasy nur Magier und eine Hand voll Elfen zaubern&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>D&amp;D-Barden sind keine Barden mehr</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ich D&amp;D 5e richtig kannte, dachte ich mir: Warum sollte jemand je einen Barden spielen wollen? Die können nur reimen und musizieren und die Heldentaten der wahren Helden besingen. Ein Barde ist so, wie <a href="https://witcher.fandom.com/wiki/Dandelion" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dandelion bei The Witcher</a>. Bisschen singen, performen, ein wenig kämpfen, wenn es sein muss und Leute aufheitern. Ein bisschen schlitzohrig und frech und over the top. Das sind Barden, wie sie bekannt und beliebt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann wären sie aber keine spielbare D&amp;D-Klasse. Denn sie wären so ziemlich nutzlos. Wer will einem Drachen schon charismatisch jonglierend und tanzend gegenübertreten? Also gab man ihnen Musikmagie und haufenweise Skills und auch etwas Kampfstärke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man erzählt sich, der Barde sei in D&amp;D eine der heftigsten und beliebtesten DnD-Klassen der fünften Edition. Viel «proficiency», viele Spells, ein Alleskönner. Vergleicht man einen «echten», klassischen Barden wie Dandelion mit seinem Helden, dem Witcher, kann er im Vergleich so ziemlich wenig. Die Laute spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">D&amp;D hat das Image vom trällernden Hampelmann in Strumpfhosen brutal aufgemöbelt. Der Film hat dieses Image nun wieder auf Normallevel zurückbuchstabiert. Dafür bin ich nicht undankbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Once again: D&amp;D ist der Big Mac des Rollenspiels</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier gibt es nicht so viel zu sagen, nur zurückzuschauen. Beziehungsweise: All of the above plus <a href="https://penandpaper.blog/dd-ist-der-big-mac-des-rollenspiels/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">THIS</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Don’t get me wrong</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich liebe D&amp;D und die Welt dazu. Ich mag seit jeher Superhelden von DC und Marvel und überhaupt. Aber ich bin <a href="https://penandpaper.blog/was-mir-an-marktmacht-nicht-gefaellt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">trotzdem nicht immer mit allem einverstanden</a>. Der Film ist für mich sehr gelungen, weil er der Inbegriff von D&amp;D ist, mit den richtigen Änderungen an den richtigen Stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wurde nicht versucht, ein denkwürdiges Epos aus dem Boden zu stampfen. Mit Pathos und epischer Orchestermusik und einem Plot, der Bestsellerautoren neidisch macht. Nein, man hat genau dieses «Wir sind lustig und übertrieben, machen Spass und hauen auf die Kacke»-Feeling versucht zu transportieren. Und das ist, was es ist und ist doch auch, was wir wollen und daran lieben. Das ist es doch, was D&amp;D so erfolgreich macht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://penandpaper.blog/dungeons-dragons-honor-among-thieves/">Dungeons &amp; Dragons: Honor among Thieves (Keine Rezension)</a> erschien zuerst auf <a href="https://penandpaper.blog">Penandpaper.blog</a>.</p>
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		<title>Was ist Rollenspiel?</title>
		<link>https://penandpaper.blog/was-ist-rollenspiel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Murphy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2021 03:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rollenspiel allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist nicht einfach, jemandem Rollenspiel zu erklären. Es ist so simpel wie schwammig, so komplex wie umfassend. Es gibt jedoch ein paar einfache Kriterien: Magst du Geschichten, spielst du gerne, hast du gerne Spass? Rollenspiel ist wie ein Buch zu lesen, einen Film zu schauen, aber dabei die Helden nicht nur zu begleiten, sondern [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Es ist nicht einfach, jemandem Rollenspiel zu erklären. Es ist so simpel wie schwammig, so komplex wie umfassend. Es gibt jedoch ein paar einfache Kriterien: Magst du Geschichten, spielst du gerne, hast du gerne Spass?</h3>
<p>Rollenspiel ist wie ein Buch zu lesen, einen Film zu schauen, aber dabei die Helden nicht nur zu begleiten, sondern selbst die Protagonistin oder den Protagonisten zu übernehmen. Als diese/r darf ich interagieren, handeln und entscheiden. Der Ausgang, oder zumindest der Verlauf der Geschichte, wird von mir als SpielerIn mitgestaltet und beeinflusst.</p>
<p>Die Erinnerungen, die dadurch entstehen, existieren meist nur in den Köpfen jener, die mitspielten. Die erlebten Ereignisse haben in der realen Welt nie stattgefunden und trotzdem werden sich die Abenteurer noch Jahre später an aussergewöhnliche Momente des Glücks, der Trauer, der Überraschung und des Sieges erinnern.</p>
<p>Rollenspiel ist das gemeinsame Voranbringen einer (noch) nicht geschriebenen Geschichte. Sie kann auf einer vorgefertigten Erzählung oder einem Erzählgerüst basieren oder aber völlig im Moment entstehen.</p>
<h2><strong>Die Rollen im Rollenspiel</strong></h2>
<p>Bei traditionellen Rollenspielen gibt es zwei Funktionen: die SpielerInnen und die Spielleitung. Die Aufgabe der SpielerIn ist es, sich in einer fiktiven Welt zu bewegen und Dinge zu erleben. Je nach Spiel werden sie auch Abenteurer, Charaktere, Investigatoren oder Helden genannt. Sie spielen ihren Charakter aus und können tun und lassen, was sie wollen, solange es mit der Absicht und den Abmachungen der Gruppe konform ist.</p>
<p>Die Spielleitung, kurz SL, wird je nach Spielsystem auch Erzähler, Meister, Spielleiter, Dungeon Master, Game Master oder Keeper genannt. Die Aufgabe der Spielleitung ist es, die Regeln, die Welt, die Personen in der virtuellen Welt und die Aufhänger der Geschichte vorzugeben. Die Personen, die von der Spielleitung dargestellt werden, heissen Nichtspielercharaktere oder kurz NSC.</p>
<p>Es gibt auch <a href="https://www.ironswornrpg.com/" target="_blank" rel="noopener">spielleitungslose Rollenspiele</a> oder völlig freie Spiele, wo die SpielerInnen ganz ohne Regeln tun und lassen können, was sie wollen. Wichtig ist, dass zwischen den Charakteren (in game, in time, in der Rolle) und den SpielerInnen (out game, out time, ausserhalb der Rolle) unterschieden wird, die die Charaktere spielen.</p>
<h2><strong>Wie funktioniert Rollenspiel?</strong></h2>
<p>Zur Erklärung der Spielweise gibt es <a href="https://penandpaper.blog/warhammer-liebe-auf-den-ersten-blick/" target="_blank" rel="noopener">Regelwerke</a>, Hintergrundbände, Monsterhandbücher, Magiehandbücher, Regionenbände, Waffenbände und Abenteuerbände. Viele davon umfassen mehrere hundert Seiten Inhalt in kleinster Schriftgrösse. Haben muss ich die alle nicht, wenn es auch sehr hilfreich ist, weil ich mir dann nicht <a href="https://penandpaper.blog/homebrew-selbstgebrautes-rollenspiel/" target="_blank" rel="noopener">alles selbst ausdenken</a> muss.</p>
<h2><strong>Ein Beispiel einer Rollenspielszene</strong></h2>
<p><strong>Spielleitung:</strong> Ihr befindet euch auf einem Weg in einem Wald. Es ist kalt und nass. Hier möchte keine/r länger verweilen. Die Bäume sind gross und sorgen dafür, dass kaum Tageslicht auf den Boden fällt. Hinter euch hört ihr seltsame Geräusche, eine Art Schlurfen, welches euch schon vor zwanzig Minuten aufgefallen ist. Plötzlich kommt ihr an eine Weggabelung. Hier teilt sich der Weg. Links geht es zu einem kleinen Bach. Dort scheint etwas mehr Licht ins Dickicht zu dringen. Rechts dagegen geht es geradewegs auf eine kleine Blockhütte zu, aus der Rauch dringt. Was wollt ihr tun?</p>
<p><strong>SpielerIn 1:</strong> Ich schnalle mein Gepäck etwas enger, weil die Riemen mir schon während der ganzen Reise an den Schultern scheuern. Dann gehe ich in die Hocke, um mich kurz auszuruhen. Schliesslich sage ich: «Also ich bin dafür, dass wir zur Hütte gehen und klopfen. Vielleicht kann uns jemand den Weg weisen.»</p>
<p><strong>SpielerIn 2:</strong> Ich mache ein erschrockenes Gesicht: «Auf keinen Fall! Wer weiss, was da in diesem Verschlag haust? Ich schlage vor, wir gehen den helleren Weg und schauen, dass wir möglichst bald aus diesem Wald herauskommen.»</p>
<p><strong>SpielerIn 3:</strong> Ich ziehe vorsichtshalber meinen Knüppel und horche nach dem Schlurfen, das hinter uns war. Ist es noch da? Ist es gar lauter geworden?</p>
<p><strong>Spielleitung:</strong> Das Schlurfen hat aufgehört, als ihr angehalten habt. Du kannst weder unbekannte Geräusche, noch Bewegung im Wald ausmachen. Ihr scheint alleine zu sein. Für welchen Weg wollt ihr euch entscheiden? Usw.</p>
<h2><strong>Richtig Rollenspielen</strong></h2>
<p>Es gibt ein Sprichwort im Rollenspiel: Die Spielleitung hat immer das letzte Wort. Das muss nicht zwingend so gehandhabt werden, obwohl es oft so gehandhabt wird. Dabei spielt die Spielleitung nicht <em>gegen</em> die SpielerInnen, sondern <em>mit </em>ihnen, um das bestmögliche Erlebnis aus dem Abenteuer herauszuholen. Welches das bestmögliche Erlebnis ist, hängt von der jeweiligen Gruppe ab.</p>
<p>Manche gehen im Schauspiel auf und brauchen kaum Handlung, weil sie mit ihren Charakteren ideal interagieren, andere wollen ausgedehnte Kämpfe spielen und vor allem taktisch auf ihre Kosten kommen. Manchen SpielerInnen reicht es, zuzuhören und kaum aktiv teilzunehmen, weil sie die Geschichte geniessen, die sich in ihrem Kopf entspinnt. Und wiederum andere wollen ständig im Rampenlicht stehen, handeln und mit kreativsten Ideen Erfolge feiern, weil im Rollenspiel alles möglich ist; auch Dinge, die im echten Leben nicht denkbar sind.</p>
<h2><strong>Wofür Würfel?</strong></h2>
<p>Damit die Spielleitung nicht parteiisch sein kann, beziehungsweise sich die SpielerInnen nicht ungerecht behandelt vorkommen, hilft es, ein Zufallsprinzip im Spiel zu haben: Die Würfel.</p>
<p>Jeder Spielercharakter hat Werte, wie gut sie oder er in einer Sache ist. Zum Beispiel: Klettern, Überreden, Biologie, Verkleiden usw. Diese Werte erleichtern oder erschweren einen Würfelwurf. Ob die verlangte Aktion gelingt, entscheiden jedoch die Würfel und somit der Zufall. Was dem Spiel zusätzliche Spannung und meistens auch Spass bringt. Wer auch im Scheitern und nicht nur im Gewinnen Spass findet, hat es dabei besonders gut.</p>
<p>Tätigkeiten, die in einem normalen, alltäglichen Rahmen ausgeführt werden, sollen ohne Würfelwurf gelingen. Wenn jeder in dieser Welt auf einem Pferd reiten kann, sollte dies auch für meinen Charakter kein Problem sein. Wenn ich jedoch mit einem Pferd über eine Schlucht springen will, dann wird auf Reiten gewürfelt, sollte dieser Wurf misslingen, muss ich als Charakter mit dem Ergebnis leben (oder gar sterben).</p>
<h2><strong>Was ist am Rollenspiel so toll?</strong></h2>
<p>Für manche Menschen ist bereits der Gedanke daran, vor anderen zu schauspielern und kreativ sein zu müssen, eine Geschichte zu erfinden, Initiative zu zeigen, zu kämpfen und zu leiden der Horror. Für mich ist es auch nicht immer einfach, aber allein die Tatsache, dass ich Indiana Jones, Star Wars, Game of Thrones, die Avengers oder Sherlock Holmes nicht nur schauen oder lesen, sondern <em>sein</em> kann, fasziniert mich. Die Geschichten, die dabei erlebt werden, die Abende, die man mit Freunden an einem Tisch verbringt und dabei bibbert, lacht und triumphiert, sind unersetzlich.</p>
<p>Und das Beste ist, wenn du dich mit einem Freund Jahre später daran erinnerst: «Weisst du noch, als wir gemeinsam das Geheimnis der verschwundenen Krone auf unkonventionellste Weise gelöst haben?» Dann sind das echte Erlebnisse. Erlebnisse, die im echten Leben nicht möglich sind oder von denen wir froh sind, dass wir das Risiko nicht real eingehen mussten: Über Schluchten springen, gegen Drachen kämpfen und der Mafia das Handwerk legen. Doch wir, wir haben es erlebt. Unglaublich, dass wir all das mit nur Stift, Papier und ein paar Würfeln geschafft haben.</p>
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