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	Kommentare zu: Metagaming und rote Heringe	</title>
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	<description>Analogspieler in der virtuellen Realität</description>
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		Von: Andreas (RPGnosis)		</title>
		<link>https://penandpaper.blog/metagaming-und-rote-heringe/#comment-1264</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas (RPGnosis)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2024 09:16:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich war früher auch ein strenger Verfechter der Trennung von Spieler- und Figurenwissen, sehe das inzwischen aber kritischer. 
Erstens ist es schlicht nicht möglich, ausschließlich die Charakterperspektive zu übernehmen - dafür muss man im Kopf viel zu viel Eindrücke der Spielwelt ergänzen, weil der &quot;sensorische Input&quot; der SL naturgemäß zu knapp ist und auch im Sinne des Spielflusses und der Verarbeitungsmöglichkeiten sein muss; wir ergänzen also immer die Spielwelt mit impliziten Inhalten. 
Zweitens ist es in mehreren Spielstilen essentiell, ein hohes Metagaming zu betreiben, namentlich in GAM und NAR, und damit erstmal überhaupt nicht zu problematisieren. 
Drittens, die Frage: wird das Spielerlebnis dadurch besser, dass man sich aktiv dafür entscheidet seine Figur *nicht* konform mit dem eigenen Spielerwissen über eine bessere Lösung handeln zu lassen? Oder führt das nicht konsequent zum &quot;Taschenlampenfallenlassertum&quot;? 
Viertens, als Frage des Szenariodesigns: Baue ich eine historische Persönlichkeit ein, die meine Spielenden kennen, und erwarte dann, dass sie um die einen Bogen machen weil sie wissen, dass die Person wichtig und interessant ist? Ernsthaft? Warum? 

Ich denke, derlei Diskussionen über die &quot;Rechtmäßigkeit von Metagaming&quot; können inzwischen getrost ad acta gelegt werden. 
Relevanter finde ich es, den Begriff weiter zu fassen und sich dadurch Grundsatzfragen zu stellen, die eigene Präferenzen und Spielstile betreffen... siehe z.B. hier: https://rpgnosis.wordpress.com/2022/02/23/der-vorstellungsraum-4-metagaming/comment-page-1/ 
:)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war früher auch ein strenger Verfechter der Trennung von Spieler- und Figurenwissen, sehe das inzwischen aber kritischer.<br />
Erstens ist es schlicht nicht möglich, ausschließlich die Charakterperspektive zu übernehmen &#8211; dafür muss man im Kopf viel zu viel Eindrücke der Spielwelt ergänzen, weil der &#8222;sensorische Input&#8220; der SL naturgemäß zu knapp ist und auch im Sinne des Spielflusses und der Verarbeitungsmöglichkeiten sein muss; wir ergänzen also immer die Spielwelt mit impliziten Inhalten.<br />
Zweitens ist es in mehreren Spielstilen essentiell, ein hohes Metagaming zu betreiben, namentlich in GAM und NAR, und damit erstmal überhaupt nicht zu problematisieren.<br />
Drittens, die Frage: wird das Spielerlebnis dadurch besser, dass man sich aktiv dafür entscheidet seine Figur *nicht* konform mit dem eigenen Spielerwissen über eine bessere Lösung handeln zu lassen? Oder führt das nicht konsequent zum &#8222;Taschenlampenfallenlassertum&#8220;?<br />
Viertens, als Frage des Szenariodesigns: Baue ich eine historische Persönlichkeit ein, die meine Spielenden kennen, und erwarte dann, dass sie um die einen Bogen machen weil sie wissen, dass die Person wichtig und interessant ist? Ernsthaft? Warum? </p>
<p>Ich denke, derlei Diskussionen über die &#8222;Rechtmäßigkeit von Metagaming&#8220; können inzwischen getrost ad acta gelegt werden.<br />
Relevanter finde ich es, den Begriff weiter zu fassen und sich dadurch Grundsatzfragen zu stellen, die eigene Präferenzen und Spielstile betreffen&#8230; siehe z.B. hier: <a href="https://rpgnosis.wordpress.com/2022/02/23/der-vorstellungsraum-4-metagaming/comment-page-1/" rel="nofollow ugc">https://rpgnosis.wordpress.com/2022/02/23/der-vorstellungsraum-4-metagaming/comment-page-1/</a><br />
🙂</p>
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